20 Mai 2009
IKT - ein erstes Fazit
Meine lieben Leute
Das Semester neigt sich dem Ende zu und mein Vorhaben, diesen Blog durch Auftrag etwas aktiver zu halten, liess sich aus verschiedensten Gründen kaum erfüllen. Immerhin schaut immer mal wieder jemand vorbei (vgl. unten links), was mich besonders freut und ich gerne wüsste, um wen es sich dabei handelt ;-)
Nun gilt es ein erstes Fazit in der IKT-Chose zu ziehen, ein organisatorisches:
Im Vorfeld wurde mir immer mitgeteilt, dass diese IKT-Chose eine ganz angenehme Sache sei, es gäbe nicht so viel zu tun, sei nicht kompliziert und trotzdem lerne man noch etwas dabei. Damit meldete ich mich für dieses Semester an, obwohl ich nicht nur 50% arbeite, sondern ebenso noch an meiner Abschlussarbeit rumdoktere... Der Hinweis in der ersten Vorlesung der Dozenten vom IKT-Kurs kam mir daher ganz recht: Einerseits wollten sie nicht, dass alle Studenten in die Übungen kämen, da zu wenig Computer zur Verfügung stünden, andererseits sei der Besuch der Vorlesung freiwillig. – Hierzu denkt sich doch jeder Student, dass das eine super Sache sei, insbesondere in heutiger Zeit, da heutzutage der Besuch der meisten universitären Veranstaltungen gar mit Präsenzliste evaluiert wird (klaut Präsenzlisten! – S.19).
In dieser Hinsicht scheine ich kein gewöhnlicher, oder vielleicht ein aussergewöhnlich fauler Student zu sein, nehme ich solche Angebote doch meist kaum war. Einfache Überlegung steht dahinter, nämlich dass ich lieber zwei Stunden Anwesenheit investiere, den Inhalt serviert bekomme, meine Lauscher bei Bedarf ein- oder ausschalte, anstelle dass ich mir irgendwann für das Studium des Skripts Zeit nehme und die Informationen selbst zusammensuchen muss. Ausserdem ist es meist amüsant und angenehm, sich in den Pausen, nach den Veranstaltungen und häufig gar währenddessen mit Kommilitonen zu unterhalten...
Dieses Mal war alles ganz anders: Da ich nur die ersten zwei Vorlesungen besucht habe, natürlich keine Übung, um diese Internetdinge auszuprobieren (ich kenne zwar einiges, aber beileibe nicht alles...), sitze ich nun vor meiner Mathilde, suche nach den noch zu erledigen Aufgaben, studiere die Unterlagen und werde einfach das Gefühl nicht los, relevante Informationen nicht gefunden und vor allem etwas verpasst zu haben...
Das Semester neigt sich dem Ende zu und mein Vorhaben, diesen Blog durch Auftrag etwas aktiver zu halten, liess sich aus verschiedensten Gründen kaum erfüllen. Immerhin schaut immer mal wieder jemand vorbei (vgl. unten links), was mich besonders freut und ich gerne wüsste, um wen es sich dabei handelt ;-)
Nun gilt es ein erstes Fazit in der IKT-Chose zu ziehen, ein organisatorisches:
Im Vorfeld wurde mir immer mitgeteilt, dass diese IKT-Chose eine ganz angenehme Sache sei, es gäbe nicht so viel zu tun, sei nicht kompliziert und trotzdem lerne man noch etwas dabei. Damit meldete ich mich für dieses Semester an, obwohl ich nicht nur 50% arbeite, sondern ebenso noch an meiner Abschlussarbeit rumdoktere... Der Hinweis in der ersten Vorlesung der Dozenten vom IKT-Kurs kam mir daher ganz recht: Einerseits wollten sie nicht, dass alle Studenten in die Übungen kämen, da zu wenig Computer zur Verfügung stünden, andererseits sei der Besuch der Vorlesung freiwillig. – Hierzu denkt sich doch jeder Student, dass das eine super Sache sei, insbesondere in heutiger Zeit, da heutzutage der Besuch der meisten universitären Veranstaltungen gar mit Präsenzliste evaluiert wird (klaut Präsenzlisten! – S.19).
In dieser Hinsicht scheine ich kein gewöhnlicher, oder vielleicht ein aussergewöhnlich fauler Student zu sein, nehme ich solche Angebote doch meist kaum war. Einfache Überlegung steht dahinter, nämlich dass ich lieber zwei Stunden Anwesenheit investiere, den Inhalt serviert bekomme, meine Lauscher bei Bedarf ein- oder ausschalte, anstelle dass ich mir irgendwann für das Studium des Skripts Zeit nehme und die Informationen selbst zusammensuchen muss. Ausserdem ist es meist amüsant und angenehm, sich in den Pausen, nach den Veranstaltungen und häufig gar währenddessen mit Kommilitonen zu unterhalten...
Dieses Mal war alles ganz anders: Da ich nur die ersten zwei Vorlesungen besucht habe, natürlich keine Übung, um diese Internetdinge auszuprobieren (ich kenne zwar einiges, aber beileibe nicht alles...), sitze ich nun vor meiner Mathilde, suche nach den noch zu erledigen Aufgaben, studiere die Unterlagen und werde einfach das Gefühl nicht los, relevante Informationen nicht gefunden und vor allem etwas verpasst zu haben...
16 März 2009
Auftrag: bloggen
Meine lieben Leute
Wie einige von Euch vielleicht wissen, werde ich künftig eventuell als Lehrer arbeiten, weshalb ich an der PHBern eingeschrieben bin und eine Ausbildung zum Lehrer für die Stufe Sek II absolviere. Unter anderem muss ich dabei die Veranstaltung Informations- und Kommunikationstechnologien besuchen, in der entsprechende Technologien als Mittel für den Unterricht und die Vorbereitung desselben vorgestellt werden. Ganz praktisch ist diese Veranstaltung. Ich kann gelegentlich Neues erfahren, langweile mich zwischendrin; aber sie ist im Grossen und Ganzen ganz passabel – bisher habe ich darauf verzichtet, meinen Laptop mitzunehmen, bin dafür heute schon eine Stunde früher aus der Veranstaltung verschwunden ;-)
Hierbei möchte ich gerade die Seite der Bildungsinformatik der PHBern empfehlen, auf welcher doch einige Werkzeuge vorgestellt und Anleitungen bereitgestellt werden. Gerade auch für wenig versierte Computer- und Internetmenschen sehr hilfreich!
Wie Ihr Euch denken könnt, waren auch Blogs ein Thema. Blogs als neues Mittel der Kommunikation aus der Welt vom web2.0, verbunden mit der Frage, ob und wie sich Blogs im, respektive für den Unterricht verwenden liessen – natürlich bekamen wir den Auftrag zu bloggen. Da ich schon einen Blog betreibe und diesen auch wiederbeleben möchte, erschien es mir naheliegend, die Aufgabe auf dieser Plattform zu erfüllen. Eventuell lassen sich so auch noch Stimmen von ausserhalb der PH einfangen...
Wohlan:
Meiner Meinung nach lassen sich Blogs sehr wohl für den Unterricht verwenden, am besten wohl quasi als Lerntagebuch für die ganze Klasse. Ich stelle mir das so vor, dass wochenweise ein oder zwei Schüler über den vergangenen Unterricht schreiben. Es böte sich dabei auch die Gelegenheit, dass diese beispielsweise Zusammenfassungen veröffentlichen und andere Schüler Kommentare und Fragen stellen könnten. Die Beteiligung von Leuten ausserhalb der Schule und Klasse wäre zudem gewährleistet, allerdings ist dabei der Gedanke im Auge zu behalten, dass Informationen aus dem Schulzimmer nicht in jedem Fall für die Welt des Internets bestimmt sind. Daher wären Schüler vorgängig entsprechend vorzubereiten, allenfalls eine Checkliste mit inhaltlichen Vorgaben zu erstellen...
Dies scheint mir selbstverständlich und ist wohl endlich auch in anderen Bereichen schmerzhaft ins Bewusstsein getreten. Ich weiss zwar nicht genau, was bisher dazu in den Schulen abläuft, aber ich denke mir, dass der Umgang mit dem Netz unbedingt auch ein Thema auf allen Schulstufen werden sollte. Wenn ich nur daran denke, auf was für Seiten wir uns damals rumgetrieben haben, im PC-Zimmer der Schule...
Allenfalls ist zu überlegen, ob ein solcher Blog öffentlich zugänglich sein sollte, oder lediglich für den Klassenverband. Weiter – sollte blogging zu einem effektiven Unterrichtsbestandteil werden – ist auch die Frage zu klären, ob und wie Blogs älterer Jahrgänge oder von Parallelklassen zu verwenden sind, es macht schliesslich keinen Sinn, dass von jeder Klasse dieselben, respektive über dieselben Inhalte gepostet wird.
Alle anderen Formen der Verwendung eines Blogs, scheinen mir keinen Sinn zu machen, da sich dieser effektiv über das ganze Jahr aktualisieren und im Unterricht einsetzen lässt. Themenbezogene Blogs beispielsweise in einer Projektwoche scheinen mir keinen Sinn zu machen, da mir eine klassische Homepage dazu hilfreicher scheint, gerade weil sie nicht gleichartiger Aktualisierung bedarf, wie ein Blog dies tut.
Hat denn von Euch schon jemand Erfahrung in der Verwendung von Blogs in der Schule oder in ähnlichen Bereichen?
Geniesst den Frühling!
Nachtrag:
Es hat sich also schon jemand über die Verwendung von Blogs in der Schule Gedanken gemacht.
Wie einige von Euch vielleicht wissen, werde ich künftig eventuell als Lehrer arbeiten, weshalb ich an der PHBern eingeschrieben bin und eine Ausbildung zum Lehrer für die Stufe Sek II absolviere. Unter anderem muss ich dabei die Veranstaltung Informations- und Kommunikationstechnologien besuchen, in der entsprechende Technologien als Mittel für den Unterricht und die Vorbereitung desselben vorgestellt werden. Ganz praktisch ist diese Veranstaltung. Ich kann gelegentlich Neues erfahren, langweile mich zwischendrin; aber sie ist im Grossen und Ganzen ganz passabel – bisher habe ich darauf verzichtet, meinen Laptop mitzunehmen, bin dafür heute schon eine Stunde früher aus der Veranstaltung verschwunden ;-)
Hierbei möchte ich gerade die Seite der Bildungsinformatik der PHBern empfehlen, auf welcher doch einige Werkzeuge vorgestellt und Anleitungen bereitgestellt werden. Gerade auch für wenig versierte Computer- und Internetmenschen sehr hilfreich!
Wie Ihr Euch denken könnt, waren auch Blogs ein Thema. Blogs als neues Mittel der Kommunikation aus der Welt vom web2.0, verbunden mit der Frage, ob und wie sich Blogs im, respektive für den Unterricht verwenden liessen – natürlich bekamen wir den Auftrag zu bloggen. Da ich schon einen Blog betreibe und diesen auch wiederbeleben möchte, erschien es mir naheliegend, die Aufgabe auf dieser Plattform zu erfüllen. Eventuell lassen sich so auch noch Stimmen von ausserhalb der PH einfangen...
Wohlan:
Meiner Meinung nach lassen sich Blogs sehr wohl für den Unterricht verwenden, am besten wohl quasi als Lerntagebuch für die ganze Klasse. Ich stelle mir das so vor, dass wochenweise ein oder zwei Schüler über den vergangenen Unterricht schreiben. Es böte sich dabei auch die Gelegenheit, dass diese beispielsweise Zusammenfassungen veröffentlichen und andere Schüler Kommentare und Fragen stellen könnten. Die Beteiligung von Leuten ausserhalb der Schule und Klasse wäre zudem gewährleistet, allerdings ist dabei der Gedanke im Auge zu behalten, dass Informationen aus dem Schulzimmer nicht in jedem Fall für die Welt des Internets bestimmt sind. Daher wären Schüler vorgängig entsprechend vorzubereiten, allenfalls eine Checkliste mit inhaltlichen Vorgaben zu erstellen...
Dies scheint mir selbstverständlich und ist wohl endlich auch in anderen Bereichen schmerzhaft ins Bewusstsein getreten. Ich weiss zwar nicht genau, was bisher dazu in den Schulen abläuft, aber ich denke mir, dass der Umgang mit dem Netz unbedingt auch ein Thema auf allen Schulstufen werden sollte. Wenn ich nur daran denke, auf was für Seiten wir uns damals rumgetrieben haben, im PC-Zimmer der Schule...
Allenfalls ist zu überlegen, ob ein solcher Blog öffentlich zugänglich sein sollte, oder lediglich für den Klassenverband. Weiter – sollte blogging zu einem effektiven Unterrichtsbestandteil werden – ist auch die Frage zu klären, ob und wie Blogs älterer Jahrgänge oder von Parallelklassen zu verwenden sind, es macht schliesslich keinen Sinn, dass von jeder Klasse dieselben, respektive über dieselben Inhalte gepostet wird.
Alle anderen Formen der Verwendung eines Blogs, scheinen mir keinen Sinn zu machen, da sich dieser effektiv über das ganze Jahr aktualisieren und im Unterricht einsetzen lässt. Themenbezogene Blogs beispielsweise in einer Projektwoche scheinen mir keinen Sinn zu machen, da mir eine klassische Homepage dazu hilfreicher scheint, gerade weil sie nicht gleichartiger Aktualisierung bedarf, wie ein Blog dies tut.
Hat denn von Euch schon jemand Erfahrung in der Verwendung von Blogs in der Schule oder in ähnlichen Bereichen?
Geniesst den Frühling!
Nachtrag:
Es hat sich also schon jemand über die Verwendung von Blogs in der Schule Gedanken gemacht.

