16 September 2007
weg
Bin weg und die andern wieder allein allein...
Und zwar bin ich hoffentlich bis Donnerstag hier:

Weitere Infos zu und das Bild von diesem schönen Plätzchen in den Churfirsten gibt es hier...
Bis denn dann
Und zwar bin ich hoffentlich bis Donnerstag hier:

Weitere Infos zu und das Bild von diesem schönen Plätzchen in den Churfirsten gibt es hier...
Bis denn dann
Labels: heimat, lebendiger alltag, reisen, schweiz, tourist
25 Juli 2007
aha
18 Juli 2007
schöne Bilder
Meine lieben Leute
So, das erste bearbeitete Bild von meinem letzten Besuch. Dieser Aufruf, die Stadt zurückzuerobern, befindet sich in der Schlesischen Strasse in Kreuzberg. Wie hoffnungsvoll er zu verstehen ist, kann man nur mutmassen, aber man muss natürlich feststellen, dass einige solcher Schriften innerhalb Berlins anzutreffen sind... Auch näme mich wunder, von wem man die Stadt zurückerobern soll: von der Polizei, den Döner verkaufenden Türken, den Nazis, den Touristen, von anderen trendigen Mitmenschen oder aber den Erasmusstudenten?


Bearbeitet von Herrn H., geschossen von mir...
Gute Nacht
Labels: berlin, lebendiger alltag, tourist, zitat
05 Juli 2007
Fusion-Festival
Meine lieben Leute
So, Alinghi hat gewonnen; wie gesagt gehöre ich mit dazu, zur besten Segelnation der Welt – ha!
A propos Segelnation und Karten und so: Scrollt einmal nach unten und schaut links – ich habe da in den Abgründen des Internet eine schöne Karte gefunden und bin ja mal gespannt, ob und wie viele Punkte denn ausserhalb Deutschlands, der Schweiz oder gar Europas zu liegen kommen... Wir werden ja sehen. Dieser mein Gwunder ist auf jeden Fall nicht als Selbstüberschätzung anzusehen...
Wie Ihr vielleicht wisst, war dieses Wochenende in St.Gallen das Open Air, an dem ich seit einigen Jahren regelmässig anzutreffen bin, P-Mates, Sonnencrème, Kondome, Taschentücher verkaufe und das eine oder andere Bier trinke... Dies war natürlich an diesem Jahr nicht so. Sowohl P-Mates, Sonnencrème, Kondome als auch Taschentücher habe ich nicht verkauft, was weder am geringen Getränkekonsum der Damen, dem angenehmen aber bedeckten Wetter, einer sexuellen Unlust noch an der ausserordentlichen Gesundheit lag – ne, ich war in Lärz in Mecklenburg-Vorpommern; wieder einmal in der Pampa.
Dort gab es ein übersichtliches aber umso schöneres Festival, das Fusion-Festival - es gibt keine Presseberichterstattung über dieses Festival! Verglichen mit den grossen wie Rock am Ring oder Rock im Park ist es ein ganz nettes Festival, gar noch kleiner als St.Gallen...
Das Gelände ist ein ehemaliger russischer Militärflughafen, auf dem heute noch einige winzige Hangars rumstehen, in die man gerade mal eine Band reinstellen kann – perfekt. Es ist ein grosser Platz, mit kleinen Waldstücken und grossen Feldern für die Zelte. Die Leute verteilen sich auch vor den Bühnen, damit man nicht als Sardine endet. Übrigens war das ganze Festival vegetarisch, was nicht nur mich als bekennenden Fleischesser etwas mitgenommen hat, sondern vor allem unsere gesamte Gesellschaft – zum Glück hatten wir köstlichen Salami im Auto.

Nein, wir kamen nicht mit zwei Autos, wir hatten sehr zuvorkommende Zeltnachbarn... Fürs Zelt, das uns ein Freund Glaucos mitgegeben hat, fehlten die Stangen. Glücklicherweise konnten wir nicht nur die Autos als Heringe benutzen, sondern auch Haselstauden als Stangen, die in unmittelbarer Nähe zu einer Toilette umfunktioniert wurden... Zum Glück hat es kaum geregnet...
Ja, ansonsten ist da eigentlich nicht viel passiert, ausser dass wir ganz gute Musik hören konnten. Ich habe mich nicht nach den Bandnamen erkundigt, waren wir doch ziemlich unbedarft unterwegs. Ausser an Stereo Total (die hatten plötzlich die Krise, als die Bühne mit tanzenden Zuschauern gefüllt war - schlussendlich konnten sie sich aber charmant aus der Affäre ziehen ;-) und an den amtierenden deutschen Beatboxmeister habe ich namentliche sehr gute Erinnerungen...
Und endlich konnte ich in Berlin einmal autofahren - Jama sei an dieser Stelle nochmals gedankt!
Meiner Meinung nach würde sich ein Ausflug aus der Schweiz nach Deutschland für dieses Festival auf alle Fälle lohnen! Man bedenke: Ganz Kreuzberg war lehr (wurde mir von der Verkäuferin im Laden in unserem Haus gesagt)... Aber wir werden sehen...
Das war’s von diesem Wochenende, hab noch die restlichen Photos hochgeladen. Leider liessen mich meine Akkus im Stich und ich konnte daher nur wenige machen- falls jemand noch ein Weihnachtsgeschenk für mich braucht ;-)
Wünsche Euch allen viel Spass und grüsse herzlichst
moi
So, Alinghi hat gewonnen; wie gesagt gehöre ich mit dazu, zur besten Segelnation der Welt – ha!
A propos Segelnation und Karten und so: Scrollt einmal nach unten und schaut links – ich habe da in den Abgründen des Internet eine schöne Karte gefunden und bin ja mal gespannt, ob und wie viele Punkte denn ausserhalb Deutschlands, der Schweiz oder gar Europas zu liegen kommen... Wir werden ja sehen. Dieser mein Gwunder ist auf jeden Fall nicht als Selbstüberschätzung anzusehen...
Wie Ihr vielleicht wisst, war dieses Wochenende in St.Gallen das Open Air, an dem ich seit einigen Jahren regelmässig anzutreffen bin, P-Mates, Sonnencrème, Kondome, Taschentücher verkaufe und das eine oder andere Bier trinke... Dies war natürlich an diesem Jahr nicht so. Sowohl P-Mates, Sonnencrème, Kondome als auch Taschentücher habe ich nicht verkauft, was weder am geringen Getränkekonsum der Damen, dem angenehmen aber bedeckten Wetter, einer sexuellen Unlust noch an der ausserordentlichen Gesundheit lag – ne, ich war in Lärz in Mecklenburg-Vorpommern; wieder einmal in der Pampa.
Dort gab es ein übersichtliches aber umso schöneres Festival, das Fusion-Festival - es gibt keine Presseberichterstattung über dieses Festival! Verglichen mit den grossen wie Rock am Ring oder Rock im Park ist es ein ganz nettes Festival, gar noch kleiner als St.Gallen...
Das Gelände ist ein ehemaliger russischer Militärflughafen, auf dem heute noch einige winzige Hangars rumstehen, in die man gerade mal eine Band reinstellen kann – perfekt. Es ist ein grosser Platz, mit kleinen Waldstücken und grossen Feldern für die Zelte. Die Leute verteilen sich auch vor den Bühnen, damit man nicht als Sardine endet. Übrigens war das ganze Festival vegetarisch, was nicht nur mich als bekennenden Fleischesser etwas mitgenommen hat, sondern vor allem unsere gesamte Gesellschaft – zum Glück hatten wir köstlichen Salami im Auto.

Nein, wir kamen nicht mit zwei Autos, wir hatten sehr zuvorkommende Zeltnachbarn... Fürs Zelt, das uns ein Freund Glaucos mitgegeben hat, fehlten die Stangen. Glücklicherweise konnten wir nicht nur die Autos als Heringe benutzen, sondern auch Haselstauden als Stangen, die in unmittelbarer Nähe zu einer Toilette umfunktioniert wurden... Zum Glück hat es kaum geregnet...
Ja, ansonsten ist da eigentlich nicht viel passiert, ausser dass wir ganz gute Musik hören konnten. Ich habe mich nicht nach den Bandnamen erkundigt, waren wir doch ziemlich unbedarft unterwegs. Ausser an Stereo Total (die hatten plötzlich die Krise, als die Bühne mit tanzenden Zuschauern gefüllt war - schlussendlich konnten sie sich aber charmant aus der Affäre ziehen ;-) und an den amtierenden deutschen Beatboxmeister habe ich namentliche sehr gute Erinnerungen...
Und endlich konnte ich in Berlin einmal autofahren - Jama sei an dieser Stelle nochmals gedankt!
Meiner Meinung nach würde sich ein Ausflug aus der Schweiz nach Deutschland für dieses Festival auf alle Fälle lohnen! Man bedenke: Ganz Kreuzberg war lehr (wurde mir von der Verkäuferin im Laden in unserem Haus gesagt)... Aber wir werden sehen...
Das war’s von diesem Wochenende, hab noch die restlichen Photos hochgeladen. Leider liessen mich meine Akkus im Stich und ich konnte daher nur wenige machen- falls jemand noch ein Weihnachtsgeschenk für mich braucht ;-)
Wünsche Euch allen viel Spass und grüsse herzlichst
moi
Labels: deutschland, lebendiger alltag, musik, tourist
21 Mai 2007
Berlin - da läuft was
Meine lieben Leute
Das Schöne an Berlin ist, dass hier immer etwas läuft:
Dies soll als kleines Plädoyer dafür verstanden werden, dass auch Leute wie ich, die grundsätzlich nicht so auf Opern stehen, wieder einmal in die Oper gehen. Sofern man mit der Oper nichts anfangen kann, hilft vielleicht, dass man mindestens etwas zu sehen hat, wenn man die Hornisten beobachtet, denn diese sind ja bekanntlich die Coolsten im Orchester ;-) Drum muss man sich immer einen Platz ergattern, von dem man in den Orchestergraben sieht!
Nun denn, gute Nacht
Das Schöne an Berlin ist, dass hier immer etwas läuft:
- Seien es die vielen Toten: Im Berliner Kurier vom 18. Mai konnte ich 17 Tote zählen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), nebst einigen Todkranken, die schätzungsweise einen Viertel der Gesamtanzahl der Artikel ausmachen. Dieselben Toten lassen sich dann auch mehrfach für die Zeitung verwenden: Erstens beim Tod, dann beispielsweise wenn die Polizei bei den Ermittlungen schlampt, sie Verdächtige fasst oder gar die Täter, die Verhandlungen mit denselben und dann schlussendlich die Verurteilung mit Inhaftierung.
- Selbstverständlich gibt es auch weniger schwerwiegende Neuigkeiten aus Berlin: zum Beispiel die Informationen über Knut, die neusten Demonstrationen oder Pläne für Demonstrationen oder aber Lasten der Vergangenheit, die die Zukunft, respektive Gegenwart ein bisschen behindern... Oder dann aber solche Dinge wie im November.
- Nun, ein weiteres Ereignis hat mich auch noch derart beeindruckt, dass ich es hier erwähnen möchte. Es war diesen Samstagabend, als auf dem Bebelplatz zwischen der Juristischen Fakultät, dem Hauptgebäude der Humboldtuniversität und der Staatsoper Berlin eine Oper nach draussen, "für alle" übertragen wurde – weshalb der Tagesspiegel dabei von einer „Grossbildleinwand“ schreibt, ist mir nicht ganz klar, finde ich doch die Bezeichnung „Grossleinwand“ informativ genug, denn dass man darauf nichts anderes als (mehr oder weniger schnelle) Bilder zeigt, versteht sich doch von selbst. Gemäss der gedruckten Ausgabe des Tagesspiegels waren 10'000 da, gemäss der Onlineausgabe 20'000. Es ging gar so weit, dass die Strasse Unter den Linden – das klingt ja komisch – gesperrt werden musste, obwohl Alfred Biolek meinte, dass dies nicht vorgesehen gewesen wäre. Die Polizei gab ihre anfänglichen Räumungsversuche per Megaphon ziemlich schnell auf.
Die Oper war nett – halt wie Opern so sind – ich staune jedes Mal, wie es diese Autoren fertig bringen, so wenig Handlung in so viel Zeit zu erzählen... Dafür war die Musik sehrsehr gut und vor allem haben die Mischer und Techniker grossartige Leistung gezeigt, war doch die Tonqualität auf dem Platz nicht nur meiner Ohren würdig ;-) Dass diese Anna Netrebko ganz gut gesungen hat, bemerkte sogar der Laie – irgendwie war erstaunlich, dass man das Gefühl hatte, dass sie anders klang, als die restlichen Sängerinnen auf der Bühne – das kann natürlich auch an ihrer Ausstrahlung gelegen haben oder aber an der Rolle, spielte sie doch die schöne, herrliche, alles einnehmende Manon in der gleichnamigen Oper von Jules Massenet.
Dies soll als kleines Plädoyer dafür verstanden werden, dass auch Leute wie ich, die grundsätzlich nicht so auf Opern stehen, wieder einmal in die Oper gehen. Sofern man mit der Oper nichts anfangen kann, hilft vielleicht, dass man mindestens etwas zu sehen hat, wenn man die Hornisten beobachtet, denn diese sind ja bekanntlich die Coolsten im Orchester ;-) Drum muss man sich immer einen Platz ergattern, von dem man in den Orchestergraben sieht!
Nun denn, gute Nacht
Labels: berlin, lebendiger alltag, musik, tourist
17 Mai 2007
Nachtrag zum letzten Post
Meine lieben Leute
Vielleicht habt Ihr das bemerkt, aber aufgrund der damals fortgeschrittenen Zeit ist der letzte Post nur halb so gross geworden, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Vielleicht kann ich dieses Defizit nun überwinden und ihn mindestens zu einem Dreiviertel erweitern ;-)
Nun, als erstes will ich natürlich meine charmante Begleitung erwähnen, die mich nicht nur an den Wannsee begleitet hat, wo wir uns ein bisschen gebräunt hatten, neben wachturmlesenden jungen Menschen, sich kraftstrotzdend photographieren lassenden jungen, sich vor Kameras präsentierenden Männern und die Kinder zurechtweisenden älteren biertrinkenden, vor allem bleichen Männern; auch im Zoo war ich ja natürlich nicht alleine - wie hätt ich denn nur die 20minütige Wartezeit, um Knut zu sehen, überbrückt?

Ich bedanke mich an dieser Stelle für die nette schweizerische freundinliche Begleitung! x

Neben dem onanierenden Orang-Utan gab es noch eine weitere interessante Gegebenheit im Zoo, die mich als Anwohner des Vierwaldstättersees einerseits erstaunte und andererseits sehr neugierig machte. Es ist diese Karte des Zoos mit einem unscheinbaren wohlgeformten See: Zurück in Nidwalden, am schönsten See, werde ich mich vermutlich als erstes auf die Suche nach diesen Bonobos machen, wohnen sie doch offenbar nicht gerade weit von mir - das liegt dann so ungefähr auf der Höhe von Beckenried oder Emmetten:
Wie das halt so ist, wollten wir natürlich noch diese sehen - kenne die ja nur aus dem Biologieunterricht. Es waren diese kichernden Momente, die dummen Sprüche, die peinlich berührte und sichtlich genervte Lehrerin, die vermutlich kaum mehr im Unterricht einen solchen Film gezeigt hat ;-), die mir die Bonobos im Gedächtnis erhalten haben. Ja - ich geb's ja zu - natürlich deren Weise, wie sie nicht nur mit Konflikten umgehen...
Weiter stellt das Gebiss des Löwen keine Gefahr dar:

Alles in allem kann ich den berliner Zoo empfehlen, er ist sehr gut und es gibt einges zu sehen! Klar, kann man über Sinn und Unsinn eines Zoos diskutieren, doch sei das an dieser Stelle einmal unter den Teppich gekehrt. Man kann Tickets für das Aquarium und den Zoo kaufen, oder aber nur für eines von beidem, was meiner Meinung nach reicht, denn beginnt man erst mal im Zoo ein bisschen rumzugehen, so reicht das für einen Durchschnittsspaziergänger bei weitem, insbesondere bei schönem Wetter...
Nun denn, auf bald im Zoo
moi
p.s.
also die bonobos lassen mir keine ruhe: es gibt ja schon diese schlangen (sind es würfelnattern) am lopper, die da eigentlich nicht hingehören und jetzt sind noch die bonobos nachgezogen - wo führt denn das noch hin?
Vielleicht habt Ihr das bemerkt, aber aufgrund der damals fortgeschrittenen Zeit ist der letzte Post nur halb so gross geworden, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Vielleicht kann ich dieses Defizit nun überwinden und ihn mindestens zu einem Dreiviertel erweitern ;-)
Nun, als erstes will ich natürlich meine charmante Begleitung erwähnen, die mich nicht nur an den Wannsee begleitet hat, wo wir uns ein bisschen gebräunt hatten, neben wachturmlesenden jungen Menschen, sich kraftstrotzdend photographieren lassenden jungen, sich vor Kameras präsentierenden Männern und die Kinder zurechtweisenden älteren biertrinkenden, vor allem bleichen Männern; auch im Zoo war ich ja natürlich nicht alleine - wie hätt ich denn nur die 20minütige Wartezeit, um Knut zu sehen, überbrückt?
Ich bedanke mich an dieser Stelle für die nette schweizerische freundinliche Begleitung! x
Neben dem onanierenden Orang-Utan gab es noch eine weitere interessante Gegebenheit im Zoo, die mich als Anwohner des Vierwaldstättersees einerseits erstaunte und andererseits sehr neugierig machte. Es ist diese Karte des Zoos mit einem unscheinbaren wohlgeformten See: Zurück in Nidwalden, am schönsten See, werde ich mich vermutlich als erstes auf die Suche nach diesen Bonobos machen, wohnen sie doch offenbar nicht gerade weit von mir - das liegt dann so ungefähr auf der Höhe von Beckenried oder Emmetten:
Weiter stellt das Gebiss des Löwen keine Gefahr dar:
Alles in allem kann ich den berliner Zoo empfehlen, er ist sehr gut und es gibt einges zu sehen! Klar, kann man über Sinn und Unsinn eines Zoos diskutieren, doch sei das an dieser Stelle einmal unter den Teppich gekehrt. Man kann Tickets für das Aquarium und den Zoo kaufen, oder aber nur für eines von beidem, was meiner Meinung nach reicht, denn beginnt man erst mal im Zoo ein bisschen rumzugehen, so reicht das für einen Durchschnittsspaziergänger bei weitem, insbesondere bei schönem Wetter...
Nun denn, auf bald im Zoo
moi
p.s.
also die bonobos lassen mir keine ruhe: es gibt ja schon diese schlangen (sind es würfelnattern) am lopper, die da eigentlich nicht hingehören und jetzt sind noch die bonobos nachgezogen - wo führt denn das noch hin?
Labels: berlin, heimat, lebendiger alltag, tourist
14 Mai 2007
1. Mai und Zoo
Meine lieben Leute
So, endlich schreib ich wieder mal was... Es freut mich, dass immer wieder Menschen treu hier vorbeischauen, doch schliesse ich aus dem Fehlen der Kommentare, dass auch niemand ernstliche Schäden oder andere Entzugserscheinungen aufgrund meiner letzten Beschäftigungen davongetragen hat – ansonsten hoffe ich, dass dieser Eintrag noch reichtzeitig gesehen wird...
Seit dem letzten Eintrag ist viel Wasser ins Meer geflossen, weshalb ich Euch kurz erzählen möchte, was ich dabei so getan habe...
Als erstes und spektakulärstes ist sicherlich die Walpurgisnacht und der erste Mai zu erwähnen: In meinem Leben habe ich noch nie so viele Polizisten in Kampfuniform gesehen! Ziemlich sicher waren die Demonstranten am Boxhagenerplatz in Unterzahl. Auf schätzungsweise 500 Leute um 24:00 kamen nach meiner Zählung etwa 50 (das heisst mindestens) Kastenwagen à 12 Polizisten... Aktive Demonstranten waren vielleicht etwa 300 vorhanden. Also diese wären chancenlos gewesen, wäre es zu richtigen Scharmützeln
gekommen. Nun, wir zählten natürlich auch zu den Touristen, die in manchen Zeitungen eher kritisch hinterfragt wurden, da diese den sogenannten Chaoten eine Plattform böten, was sicherlich stimmt, aber die auch nötig sind, denn nur so kann beiden Seiten auf die Finger geschaut werden, um sich ein eigenes Bild davon zu machen.
Ein Highlight war natürlich auch das Myfest in Kreuzberg SO36! Ein grosses Strassenfest, um den 1.Mai friedlicher zu gestalten, denn er war nicht immer gewaltlos... Immerhin wurden wir an diesem Abend auch nur einmal von der Polizei angerempelt, als wir friedlich tanzten – klar können sie nicht auf jeden Rücksicht nehmen, aber im ersten Moment waren wir schon eher verständnislos, vor allem deshalb, da wir die Flaschenwerfer in unseren Reihen nicht gesehen haben. Der Spuk war dann aber schnell vorbei und die schwarzen Menschen mit Helmen und Stöcken waren wieder auf ihren anderen Stern verschwunden – sie hielten sich in den Hinterhöfen verborgen...
Ach ja, dann war da noch Knut mit seinem Schönlein und ein onanierender Orang-Utan hinter der Glasscheibe. Eine empörte Mutter liess ihre Tochter nur so lange zuschauen, bis sie – vielleicht mehr zu sich selbst – fragte, was dieser denn tue, was von einer älteren Frau trocken mit den Worten „genau das, was sie denken“, kommentiert wurde. Jetzt bereue ich es, davon kein Photo gemacht zu haben, doch eigentlich bin ich auch froh, denn die Männersolidarität sagte mir, dass es alles andere als schicklich und anständig sei, davon ein Photo zu machen... Genau...
Ja und jetzt geh ich ins Bett und vertröste Euch auf die nächsten Beiträge...
Eine erholsame Nacht und einen guten Wochenstart
moi



hmm... aus irgend einem grund wird das immer gedreht...


So, endlich schreib ich wieder mal was... Es freut mich, dass immer wieder Menschen treu hier vorbeischauen, doch schliesse ich aus dem Fehlen der Kommentare, dass auch niemand ernstliche Schäden oder andere Entzugserscheinungen aufgrund meiner letzten Beschäftigungen davongetragen hat – ansonsten hoffe ich, dass dieser Eintrag noch reichtzeitig gesehen wird...
Seit dem letzten Eintrag ist viel Wasser ins Meer geflossen, weshalb ich Euch kurz erzählen möchte, was ich dabei so getan habe...
Als erstes und spektakulärstes ist sicherlich die Walpurgisnacht und der erste Mai zu erwähnen: In meinem Leben habe ich noch nie so viele Polizisten in Kampfuniform gesehen! Ziemlich sicher waren die Demonstranten am Boxhagenerplatz in Unterzahl. Auf schätzungsweise 500 Leute um 24:00 kamen nach meiner Zählung etwa 50 (das heisst mindestens) Kastenwagen à 12 Polizisten... Aktive Demonstranten waren vielleicht etwa 300 vorhanden. Also diese wären chancenlos gewesen, wäre es zu richtigen Scharmützeln
gekommen. Nun, wir zählten natürlich auch zu den Touristen, die in manchen Zeitungen eher kritisch hinterfragt wurden, da diese den sogenannten Chaoten eine Plattform böten, was sicherlich stimmt, aber die auch nötig sind, denn nur so kann beiden Seiten auf die Finger geschaut werden, um sich ein eigenes Bild davon zu machen.
Ein Highlight war natürlich auch das Myfest in Kreuzberg SO36! Ein grosses Strassenfest, um den 1.Mai friedlicher zu gestalten, denn er war nicht immer gewaltlos... Immerhin wurden wir an diesem Abend auch nur einmal von der Polizei angerempelt, als wir friedlich tanzten – klar können sie nicht auf jeden Rücksicht nehmen, aber im ersten Moment waren wir schon eher verständnislos, vor allem deshalb, da wir die Flaschenwerfer in unseren Reihen nicht gesehen haben. Der Spuk war dann aber schnell vorbei und die schwarzen Menschen mit Helmen und Stöcken waren wieder auf ihren anderen Stern verschwunden – sie hielten sich in den Hinterhöfen verborgen...
Ach ja, dann war da noch Knut mit seinem Schönlein und ein onanierender Orang-Utan hinter der Glasscheibe. Eine empörte Mutter liess ihre Tochter nur so lange zuschauen, bis sie – vielleicht mehr zu sich selbst – fragte, was dieser denn tue, was von einer älteren Frau trocken mit den Worten „genau das, was sie denken“, kommentiert wurde. Jetzt bereue ich es, davon kein Photo gemacht zu haben, doch eigentlich bin ich auch froh, denn die Männersolidarität sagte mir, dass es alles andere als schicklich und anständig sei, davon ein Photo zu machen... Genau...
Ja und jetzt geh ich ins Bett und vertröste Euch auf die nächsten Beiträge...
Eine erholsame Nacht und einen guten Wochenstart
moi


Labels: berlin, lebendiger alltag, tourist
09 März 2007
die Reise in die Schweiz
Meine lieben Leute
So, endlich, wie versprochen möchte ich Euch wieder einmal einen längeren Beitrag widmen: Momentan (also in dem Moment, in dem ich diese ersten Zeilen schreibe) bin ich unterwegs in die Schweiz, im Zug, gerade Mannheim verlassend – doch soll das jetzt hier nichts zur Sache tun, werde ich doch in circa drei Wochen wieder den umgekehrten Weg unter die Räder nehmen...
Habe ich das an dieser Stelle denn schon einmal mitgeteilt? Der Aufenthalt in Berlin, quasi der Kulturaustausch, die Entwicklungshilfe oder die Entdeckung konnte ich um ein weiteres Semester verlängern, so dass ich dann auch Berlin mit kurzen Hosen erleben werden kann... Hähä...
Vorletzte Woche bekam ich die Gelegenheit, an einem Blockseminar von Dietrich Benner in Wilhelmsaue teilzunehmen. Das Seminar war sehr interessant und Herr Benner top, ich kann seine Lehre an dieser Stelle nur empfehlen! Es war das erste Mal, dass ich so intensiv studiert habe: Jeweils von 9-12 und von 14-19 hatten wir Sitzung. Mindestens am Montag- und Dienstagabend habe auch ich mich noch für den Folgetag vorbereitet, was dann am Mittwoch- und Donnerstagabend durch anregende Diskussionen bei einem oder zwei Glas Wein verhindert wurde – es lohnte sich auf jeden Fall ;-)
Auf die Thematik gehe ich nicht weiter ein, falls jemand genaueres über den Seminarinhalt wissen möchte, kann man mich kontaktieren...
In Wilhelmsaue war ich nicht nur Seminarteilnehmer, sondern vor allem auch Tourist. Vielleicht darum oder aus einem Gefühl von sportlichem Tätigkeitsdrang, hat eine Gruppe von acht Personen das Fahrrad mitgenommen, um vom Bahnhof etwa eine Stunde zum Landheim zu fahren. So konnten wir diese ausgeprägt ländliche Gegend Brandenburgs ansehen (da soll’s übrigens wieder Wölfe geben – sagt Rainald Grebe).

Meine erster Eindruck war, dass es ja noch viel flächer als die Gegend um Wolfenbüttel ist, doch dieser Schock war rasch vorüber, wurde er nämlich mit dem Gedanken an eine sommerliche Fahrradtour beruhigt – da könnte einem höchstens der Wind die ganze Sache vermiesen. Mal schauen...
Brandenburg (wir waren in Wilhelmsaue, in der Nähe von Letschin): Ein Bundesland mit einer hohen Arbeitslosigkeitsrate und einer grossen Abwanderung – man merkt’s... Häuser verfallen, vernachlässigte Bauten, kaum Leute auf der Strasse oder auf dem Feld – es läuft rein gar nichts da. Es ist erschreckend. Es gäbe in dieser Region auch Aussteiger, die gerade diese Ruhe schätzen und Bauern, unzählige Künstler, Tourismusindustrie und natürlich die zurückgelassenen Rentner. Als Aussenstehender hat man das Gefühl, dass mit dieser Region etwas nichts stimmt, es scheint immer leerer zu werden, doch was könnte man dagegen tun? Wäre es denn wirklich so schlimm, wenn in gewissen Regionen nur noch Landwirtschaft betrieben wird, ohne dass jemand da wohnt? Hm... Keine Ahnung... Vermutlich werden irgendwann die wirtschaftlichen Gründe überwiegen, so dass nicht nur Schulen schliessen sondern alles schliesst, da es sich ja bekanntlich nicht mehr lohnt... Also irgendwann wirklich niemand mehr dort wohnt, ob man will oder nicht. Vielleicht die Einwanderer, falls sie nun wirklich aus den EU-Oststaaten kommen sollten... Natürlich kann man die vermutlich nicht dort ansiedeln und vor allem würde sich das Problem einfach tiefer in den Osten verschieben... Schön wäre natürlich, das ganze Land wieder, nicht nur die verfallenden Häuser, der Natur zu überlassen, doch liegt auch das nicht drin, werden doch ziemlich viel landwirtschaftliche Erzeugnisse dort produziert... Schwierige Sache – vielleicht könnte man ja die Ansiedelung der Wölfe unterstützen und sie so erziehen, dass sie sich in der Landwirtschaft nützlich zeigen könnten – dass wir sie zähmen können, haben wir ja vor einiger Zeit schon mal bewiesen.
Aber zu sagen bleibt natürlich, dass es wirklich schön ist da, ein Ort, an dem man die unendliche Weite der Erde spüren kann...
Zusätzlich waren für mich insbesondere die Soldatendenkmäler interessant, kenne ich solche aus der Schweiz eigentlich nicht. In Letschin beispielsweise stehen zwei solche inmitten des Dorfes, bilden quasi den Dorfplatz.
Ein Denkmal der Russen, eines für die deutschen Soldaten und dann noch die Überreste der Kirche – ich finde das Gedenken sehr gut, doch finde ich diese Platzierung des Mahnmals sehr speziell: Verständlich natürlich, dass die Russen die deutschen Überlebenden mit dem warnen wollte und dies mitten im Zentrum machen. Trotzdem finde ich dies für das Dorfleben irgendwie hinderlich, möchte ich doch auf einem Dorfplatz verschiedenste Feste feiern, was auf Gräbern irgendwie komisch wär, mindestens in unserem Kulturkontext...
Mitten im Wohnquartier habe ich noch diesen Panzer entdeckt, auch als Mahnmahl – es scheinen in fast jedem deutschen Dorf im Osten solche zu finden zu sein... Dies wäre doch eine super Idee für die Schweiz, anstelle unsere alten Panzer teuer zu verschrotten, könnten wir diese doch inmitten von Kreiseln aufstellen, irgendwelche Künstler und Schulklassen könnten sie schön bemalen und jeder Raser, der an einem solchen Ort die Kurve nicht kriegt, wäre wunderbar aus dem Verkehr gezogen – so geht das...
Ach ja, und das Semester ist fertig: Prüfung vorbei und jetzt kommt die Traufe: Arbeiten schreiben...
Eine Filmempfehlung, insbesondere für alle, die einen spezielleren Bezug zu Berlin haben: Was tun wenn’s brennt? Genau, brennenlassen...
So, jetzt höre ich auf und geniesse die vorbeiziehende schweizer Landschaft, die ich ja seit Oktober nicht mehr gesehen habe. Das Bild hat sich also schon ein bisschen verändert – immer wieder erstaunlich, aber nicht nur die Häuser, auch die Strassen, die Wiesen, die Bahnhöfe (auf jeden Fall) und überhaupt alles scheint anders auszusehen – aber das trifft doch auf jedes Land zu...
Nun denn, macht’s gut, ich werde versuchen Euch auf dem laufenden zu halten und Euch auch bald ein Photo zeigen...
Bis dann, möchän’s guät und sowiso... Scheenä Hinächt
moi
So, endlich, wie versprochen möchte ich Euch wieder einmal einen längeren Beitrag widmen: Momentan (also in dem Moment, in dem ich diese ersten Zeilen schreibe) bin ich unterwegs in die Schweiz, im Zug, gerade Mannheim verlassend – doch soll das jetzt hier nichts zur Sache tun, werde ich doch in circa drei Wochen wieder den umgekehrten Weg unter die Räder nehmen...
Habe ich das an dieser Stelle denn schon einmal mitgeteilt? Der Aufenthalt in Berlin, quasi der Kulturaustausch, die Entwicklungshilfe oder die Entdeckung konnte ich um ein weiteres Semester verlängern, so dass ich dann auch Berlin mit kurzen Hosen erleben werden kann... Hähä...
Vorletzte Woche bekam ich die Gelegenheit, an einem Blockseminar von Dietrich Benner in Wilhelmsaue teilzunehmen. Das Seminar war sehr interessant und Herr Benner top, ich kann seine Lehre an dieser Stelle nur empfehlen! Es war das erste Mal, dass ich so intensiv studiert habe: Jeweils von 9-12 und von 14-19 hatten wir Sitzung. Mindestens am Montag- und Dienstagabend habe auch ich mich noch für den Folgetag vorbereitet, was dann am Mittwoch- und Donnerstagabend durch anregende Diskussionen bei einem oder zwei Glas Wein verhindert wurde – es lohnte sich auf jeden Fall ;-)
Auf die Thematik gehe ich nicht weiter ein, falls jemand genaueres über den Seminarinhalt wissen möchte, kann man mich kontaktieren...
In Wilhelmsaue war ich nicht nur Seminarteilnehmer, sondern vor allem auch Tourist. Vielleicht darum oder aus einem Gefühl von sportlichem Tätigkeitsdrang, hat eine Gruppe von acht Personen das Fahrrad mitgenommen, um vom Bahnhof etwa eine Stunde zum Landheim zu fahren. So konnten wir diese ausgeprägt ländliche Gegend Brandenburgs ansehen (da soll’s übrigens wieder Wölfe geben – sagt Rainald Grebe).

Meine erster Eindruck war, dass es ja noch viel flächer als die Gegend um Wolfenbüttel ist, doch dieser Schock war rasch vorüber, wurde er nämlich mit dem Gedanken an eine sommerliche Fahrradtour beruhigt – da könnte einem höchstens der Wind die ganze Sache vermiesen. Mal schauen...
Brandenburg (wir waren in Wilhelmsaue, in der Nähe von Letschin): Ein Bundesland mit einer hohen Arbeitslosigkeitsrate und einer grossen Abwanderung – man merkt’s... Häuser verfallen, vernachlässigte Bauten, kaum Leute auf der Strasse oder auf dem Feld – es läuft rein gar nichts da. Es ist erschreckend. Es gäbe in dieser Region auch Aussteiger, die gerade diese Ruhe schätzen und Bauern, unzählige Künstler, Tourismusindustrie und natürlich die zurückgelassenen Rentner. Als Aussenstehender hat man das Gefühl, dass mit dieser Region etwas nichts stimmt, es scheint immer leerer zu werden, doch was könnte man dagegen tun? Wäre es denn wirklich so schlimm, wenn in gewissen Regionen nur noch Landwirtschaft betrieben wird, ohne dass jemand da wohnt? Hm... Keine Ahnung... Vermutlich werden irgendwann die wirtschaftlichen Gründe überwiegen, so dass nicht nur Schulen schliessen sondern alles schliesst, da es sich ja bekanntlich nicht mehr lohnt... Also irgendwann wirklich niemand mehr dort wohnt, ob man will oder nicht. Vielleicht die Einwanderer, falls sie nun wirklich aus den EU-Oststaaten kommen sollten... Natürlich kann man die vermutlich nicht dort ansiedeln und vor allem würde sich das Problem einfach tiefer in den Osten verschieben... Schön wäre natürlich, das ganze Land wieder, nicht nur die verfallenden Häuser, der Natur zu überlassen, doch liegt auch das nicht drin, werden doch ziemlich viel landwirtschaftliche Erzeugnisse dort produziert... Schwierige Sache – vielleicht könnte man ja die Ansiedelung der Wölfe unterstützen und sie so erziehen, dass sie sich in der Landwirtschaft nützlich zeigen könnten – dass wir sie zähmen können, haben wir ja vor einiger Zeit schon mal bewiesen.
Aber zu sagen bleibt natürlich, dass es wirklich schön ist da, ein Ort, an dem man die unendliche Weite der Erde spüren kann...
Zusätzlich waren für mich insbesondere die Soldatendenkmäler interessant, kenne ich solche aus der Schweiz eigentlich nicht. In Letschin beispielsweise stehen zwei solche inmitten des Dorfes, bilden quasi den Dorfplatz.
Ein Denkmal der Russen, eines für die deutschen Soldaten und dann noch die Überreste der Kirche – ich finde das Gedenken sehr gut, doch finde ich diese Platzierung des Mahnmals sehr speziell: Verständlich natürlich, dass die Russen die deutschen Überlebenden mit dem warnen wollte und dies mitten im Zentrum machen. Trotzdem finde ich dies für das Dorfleben irgendwie hinderlich, möchte ich doch auf einem Dorfplatz verschiedenste Feste feiern, was auf Gräbern irgendwie komisch wär, mindestens in unserem Kulturkontext...
Mitten im Wohnquartier habe ich noch diesen Panzer entdeckt, auch als Mahnmahl – es scheinen in fast jedem deutschen Dorf im Osten solche zu finden zu sein... Dies wäre doch eine super Idee für die Schweiz, anstelle unsere alten Panzer teuer zu verschrotten, könnten wir diese doch inmitten von Kreiseln aufstellen, irgendwelche Künstler und Schulklassen könnten sie schön bemalen und jeder Raser, der an einem solchen Ort die Kurve nicht kriegt, wäre wunderbar aus dem Verkehr gezogen – so geht das...
Ach ja, und das Semester ist fertig: Prüfung vorbei und jetzt kommt die Traufe: Arbeiten schreiben...
Eine Filmempfehlung, insbesondere für alle, die einen spezielleren Bezug zu Berlin haben: Was tun wenn’s brennt? Genau, brennenlassen...
So, jetzt höre ich auf und geniesse die vorbeiziehende schweizer Landschaft, die ich ja seit Oktober nicht mehr gesehen habe. Das Bild hat sich also schon ein bisschen verändert – immer wieder erstaunlich, aber nicht nur die Häuser, auch die Strassen, die Wiesen, die Bahnhöfe (auf jeden Fall) und überhaupt alles scheint anders auszusehen – aber das trifft doch auf jedes Land zu...
Nun denn, macht’s gut, ich werde versuchen Euch auf dem laufenden zu halten und Euch auch bald ein Photo zeigen...
Bis dann, möchän’s guät und sowiso... Scheenä Hinächt
moi
Labels: deutschland, reisen, tourist



