16 September 2009

 

frei nach der Bundesratswahl

- Also wir sind für die Konkordanz!
- ...
- Wer gegen uns ist, ist gegen die Konkordanz!!
- ...
- Ihr seid doch nicht etwa gegen die Konkordanz?

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05 September 2008

 

Geldprobleme der AHV?

Hm, also manchmal komm ich mir schon ziemlich dumm vor, insbesondere wenn es um wirtschaftliche oder juristische Dinge geht. So zum Beispiel, als ich vorhin kurz in die Taschenstatistik 'Sozialversicherungen der Schweiz' 2008 reingeblickt habe.
Die AHV der Schweiz steht in schlechtem Licht, die Aussage, dass heute 30jährige wohl kaum mehr von der AHV profitieren werden können, ist salonfähig geworden. Vergleicht man jedoch die Einnahmen der AHV mit deren Ausgaben, so wird deutlich, dass die Situation wohl nicht so schlimm sein kann, fährt sie doch einen Gewinn ein (vgl. S. 4):
Beachtet man ausserdem, dass nicht nur ein finanzielles Plus vorhanden ist, sondern ebenso zum "zweiten Mal seit 1994 [... der] Grundsatz, dass die Kapitalreserve nicht unter den Betrag einer Jahresausgabe sinken darf", erfüllt ist (S. 5), so sieht die Situation eigentlich rosig aus, dass auch ich einmal eine AHV-Rente bekommen kann.

Aber Vorsicht, es ist dabei natürlich die Rentenhöhe zu beachten, so dass deutlich wird, dass die Situation, allein von der AHV abhängig zu sein, eben doch nicht sehr rosig aussieht (vgl. S. 4):



Ein Blick auf den tiefsten Mindestlohn in der Schweiz, die 2281.- CHF für Ungelernte in der Herstellung von Bekleidung und Pelzwaren, macht deutlich, dass ein Leben mit gut 2000.- CHF möglich sein muss.

Immerhin!

Leider bekommen jene mit den tiefsten Löhnen wohl auch die tiefsten AHV-Renten, jene mit den höchsten Renten beziehen wohl noch andere Altersrenten, zusammengespart im vergangenen Arbeitsleben...

Mal schauen was passiert, bis zu meiner Pensionierung wird es wohl noch eine schöne Weile dauern...

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15 Dezember 2007

 

ai

Ai, das war ja was...



Zum Glück oder schade war es um 0600 schon zu Ende.

P.S.
Wieso kann man in Bern eigentlich morgens um 0630 nirgends was währschaftes zu Essen kaufen?

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13 Dezember 2007

 

und weiter geht's ;-)

Blochers Abwahl zum zweiten:




















Ein Danke an Simu für das Bild!

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12 Dezember 2007

 

Abwahl Blochers

Ob ich damit zufrieden bin, respektive sein werde, wird sich erst in Zukunft zeigen... Ich weiss auch noch nicht, ob ich mich hier später detaillierter dazu äussern werde.
Was mich allerdings unsäglich stört und nervt, ist, dass gewisse SVP-Politiker meinen, dass die ganzen 30% derjenigen, die der SVP zum Wahlsieg verholfen haben, auch Blocher gewählt haben, was ja gar nicht möglich war, und IHN unterstützen wollten: Ist es wirklich so, dass alle SVP-Wähler Blocher unterstützten? Wäre es nicht mindestens denkbar, dass einige lediglich einen guten, fähigen Parlamentarier für ihren Kanton wählen wollten? Also ich find das unsäglich arrogant und überheblich...

Und nur so nebenbei: An des Duces Personenkult kann man sich auf alle Fälle erinnert fühlen...


Nachtrag (21:30):
Hm, vielleicht meine Kurzsichtigkeit im Unbewusstsein auch Parteienstimmen vergeben zu können? Naja, in Nidwalden können wir halt nur einen National- und einen Ständerat wählen - nix mit panaschieren oder kumulieren; bei den nationale Wahlen, meine ich...

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02 Dezember 2007

 

das wird ein Spass

Schweiz
Tschechien
Portugal
Türkei

Bin mir am überlegn, ob ich für das eine Spiel einen Kickboxkurs machen soll ;-)

Zum Glück war sie dabei, sie hat dieser üblen Männerrunde wenigstens ein bisschen was ansehnliches gebracht!

Freu mich aber trotzdem!!!

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07 Oktober 2007

 

Warum unterstützt Ihr die SVP-Wahlpropaganda?

Ja, es ist zum kotzen!

Aber warum bitte schön, berichtet ihr nicht über die friedliche 'Versammlung' auf dem Münsterplatz? Ich war auch am 'ganz FEST GEGEN RASSISMUS' und war durchaus friedlich - der schwarze Block warum seid ihr so naiv? ich könnte ja den reiz zum strassenkampf durchaus nachvollziehen, schmeisse aber trotzdem keine steine, da ich weiss, dass ich damit der sache, für oder gegen die ich kämpfe, im besten fall nur ein bisschen schade... gehörte nicht zu uns!
Immerhin stellt Hanspeter Trütsch im letzten Beitrag der Tagesschau das Vorgehen der Polizei in Frage, denn dieses war mehr als Fragwürdig! Liebe Polizisten: Geht mal nach Berlin und schaut, wie die das so machen: Sie greifen einzelne Stimmungsmacher direkt aus dem Demopulk raus... Tränengas und Gummischrot sind keine Mittel in der Stadt, notabene samstags am Nachmittag! Und warum bitte schön seid Ihr nicht fähig, auf dem Bundesplatz Sicherheit zu gewährleisten?

Es ist zum kotzen: Die Gegendemonstration ist kein Thema, nur die Gewalttätigkeiten...

Ich werde versuchen, mich zu diesem Thema später nochmals zu äussern...

Macht's gut
bisu eines genervten schwarzen Schafes

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16 September 2007

 

weg

Bin weg und die andern wieder allein allein...
Und zwar bin ich hoffentlich bis Donnerstag hier:











Weitere Infos zu und das Bild von diesem schönen Plätzchen in den Churfirsten gibt es hier...

Bis denn dann

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23 August 2007

 

spezielle Berichterstattung - Berlin lebt und baut

Meine lieben Leute

Gestern Abend kam wieder einmal ein interessanter Bericht im 10vor10... Allerdings frage ich mich manchmal, nach was für Kriterien sie die beigefügten Informationen auswählen.

Den Bericht gibt’s hier – es geht um die neue schweizer Senatsbaudirektorin Berlins, Regula Lüscher...

Beispielsweise kommen mir Kommentare, wie Berlin sei „noch nicht symmetrisch zusammengewachsen“, einfach komisch vor: Ist es denn nicht so, dass eine Stadt mit der Geschichte Berlins vielleicht die Narben verheilen lassen kann – was noch lange nicht der Fall sein wird –, aber symmetrisch zusammenwachsen ist doch einfach eine unglaublich fragwürdige Aussage. Dann können wir ja gleich die ganze Stadt verbulldozern und dann im Stile von La Caux de Fonds' einem Stadtteil oder Brasilia wieder aufbauen...
Zwar erwähnen sie die bevorstehende Schliessung des Flughafens Tempelhof, verpassen aber darauf aufmerksam zu machen, dass dieser Entscheid mehr als umstritten ist, wie der Abriss des Palastes der Republik – der übrigens vom Asbest befreit wurde – und den damals umstrittenen Bau des neuen Hauptbahnhofes... Frau Lüscher meint, dass die Pläne für einen Wiederaufbau vom Stadtschloss für einen Schweizer, der die Zerstörung nicht erlebt habe, nicht verständlich sei. Hier möchte ich einfach rückfragen: Wie soll es für einen Schweizer, der die Zerstörung nicht miterlebt hat, verständlich sein, dass ein Kulturdenkmal wie der Palast der Republik – nachdem er zwischen 1998 und 2001 für eime rechte Stange Geld asbestsaniert wurde – 2003 zum Abriss freigegeben wird?
Mit der Erwähnung der komplizierten Verwaltung spricht Frau Lüscher mir zwar aus der Seele, auch wenn ich von schwierigsten Erfahrungen verschont blieb – das was ich erlebte, hat mir völlig gereicht: Ich bin noch immer froh, dass ich dann die 500 Euro Busse nicht bezahlen musste, da ich zu spät meine Aufenthaltserlaubnis beantragt habe. Also ich bin aber immer noch der festen Überzeugung, dass dies nicht meine Schuld war (detaillierte Informationen können gerne bei mir eingeholt werden)!
Zur Intimität im Kiez kann ich nur beipflichten. Eigentlich bin ich nämlich kein Berliner, sondern ich fühle mich noch immer als Kreuzberger...
Auch wage ich die Bemerkung stark zu bezweifeln, dass mit den Neubauten am Potsdamer Platz eine „Wunde zwischen Ost und West gekittet“ wurde. Bestenfalls gab es über diese Narbe einfach ein Pflaster, der die beiden Orte zwar verbindet, aber die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass es darunter ziemlich eitrig ist, habe ich doch keinen Deutschen getroffen, der diesen Platz mag... Dieser Platz repräsentiert das Berlin, das in Kreuzberg kaum anzutreffen ist, jenes mit ganz viel Geld in der Tasche.
Ja, Berlin hat an unglaublich vielen Stellen noch Narben vom Krieg und von der Teilung. Allerdings behaupte ich auch, dass diese Dinge für die Stadt selbst eigentlich gar nicht so schlecht waren – also ich erwarte, dass mich an dieser Stelle niemand falsch versteht, aber es gibt so unglaublich viele grüne und freie Flächen in dieser Stadt, dass man häufig gar nicht das Gefühl hat, in einer Stadt zu sein. Zudem wird so das Leben in einer Grossstadt erträglicher... Und weiter existiert so Raum für andere Nutzungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel der Flohmarkt in der Schlesischen Strasse. Ich bin ja mal gespannt, was aus dem Flugfeld Tempelhof wird...
Regula Lüscher will einiges umkrempeln? Dann wird sie vermutlich in der richtigen Stadt sein... Berlin war immer eine Baustelle, der Berliner braucht sie und das dazugehörige Leben, da er die Stadt gar nicht anderst kennt und weshalb er sich auch dabei engagiert: „Leben als stetiger Umbruch, diese Haltung kommt in Berlin gut an", genau (sorry, habe den exakten Beitrag, der dasselbe sagt, wie ich, nicht mehr gefunden, aber er muss hier irgendwo sein)...

Nun denn, Regula Lüscher, ich wünsche Dir alles Gute und freue mich schon jetzt, das nächste Mal nach Berlin zu kommen!

bisu dö moi



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02 August 2007

 

der Bierpreis - ein Vorteil?

Meine lieben Leute

Whow, habe heute Bier gekauft :-) und schön gestaunt:



Klar, es war aktion und es ist eines der billigsten Biere, aber doch gar nicht sooo schlecht. Zudem wird es in der Schweiz hergestellt (steht auf der Dose)... Nicht nur unter Studenten vielfach verbreitet, weil es seinen Zweck als isotonisches Getränk mit einem wunderbaren Nebeneffekt sehr gut erfüllt:
12 Liter Ankerbier kosten im Coop momentan 11.40 CHF, was nach heutigem "typischen Banknotenkurs" der Credit Suisse 7.29 Euro macht. Das billigste Bier Berlins fand ich in der Schlesischen Strasse: 60 Cent für einen halben Liter Schultheiss - das war aber nicht in einem Supermarkt...
Mein halber Liter hier kostet nun 47,5 Rappen, respektive 30,375 Cent... Whow... Was kostet denn eigentlich das billigste Bier in Deutschland? Weiss das jemand und könnte dies hier mitteilen?

Die folgende Frage wäre dann natürlich, ob dieser billige Bierpreis denn eigentlich gut ist - auf alle Fälle geniesse ich ihn grundsätzlich zwischendurch ganz gerne :-)

Beste Grüsse

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16 Juli 2007

 

Bilder sagen mehr als tausend Worte – ein Versuch*

Meine lieben Leute

Wie einige von Euch vielleicht wissen, hatte ich Anfang dieser Woche einen ganz netten Besuch bei mir zu Gast. Obwohl lange nicht mehr gesehen, ist es immer wieder erstaunlich, wie man sich mit alten Freunden offensichtlich versteht. Das kann man natürlich als Selbstbestätigung ansehen, dass man sich schon vor Jahren die richtigen Leute ausgewählt hat, dass es sich um einen grossartigen Menschen handelt oder aber, dass man sich einfach so gut versteht.
Geben wir doch einfach unseren Auras die Schuld und bewerten es als eine göttliche Gabe – danke Gott!

Nun, nachdem Herr H. am Samstag alleine den Weg zu meinem bescheidenen Heim gefunden hat, mussten wir natürlich erst einmal ein flottes Bierchen trinken. Es sollte unser erstes und letztes für die kommenden Tage sein, denn wie wir ja alle nur zu gut wissen, schadet Alkohol nicht nur der Leber, sondern dem ganzen Körper und gar dem Geist. Deshalb machten wir uns auf den Weg, um Béat vom Bahnhof abzuholen, der seinen Erasmusaufenthalt in Warschau beendet hat. Sein Gepäck stellte sich dann gar nicht als so schwer heraus, weshalb wir aber doch nicht schneller zu unserem verdienten Döner kamen, aber wir haben es geschafft.
Während wir dann so assen unterhielten wir uns nicht nur über unser tropfendes Essen, das einige Hosenbeine in Mitleidenschaft zog, sondern auch über den Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit. Natürlich kamen wir zu keinem sinnvollen Schluss, da am Tisch eine Polin und drei Schweizer sassen, die sich – nicht immer politisch
ganz korrekt – über die Deutschen ausliessen, dabei das β erheblich in Mitleidenschaft zogen oder sich einfach mit einem verletztem und einem lächelnden Auge über die berliner deutschen, im Dienstleistungsbereich tätigen, freundlichen Menschen unterhielten.

Nun, eigentlich kann ich jetzt gar nicht mehr so viel darüber schreiben, Ihr könnte Euch ja selber ein Bild davon machen.

Eine Sache sei hier noch erwähnt, nämlich der Link auf der linken Seite: Der Bert ist nun nämlich kein Berliner mehr, aber bis auch ich nach Hause (habe im Moment ganz viele davon) gehe, soll er es mindestens auf dieser Seite noch schriftlich bleiben. Diesen Freitag ging er nach Hause und obwohl ich ihn gegen Ende dieses Semesters nicht mehr so häufig sah, war es doch eine jener Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind. Seien es seine Theateraktivitäten, seine Hilfeleistungen für meinen Laptop oder einfach die geführten Gespräche – ich werde es vermissen. Macht es doch wie ich und schaut doch mal vorbei, was er so tut. Zudem wurde auch mir mein baldiger Abschied wieder ein bisschen bewusster und dazu einfach: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – hat unser ehemaliger Rektor an meinem Gymnasium einmal erzählt –, und sei es auch ein Neuanfang...

Schon mehr als eine Woche ist es her, als Mathias mich besuchte. In diesem Semester war er mein einziger Besucher und ich sage Euch dazu nur: Ihr hattet Eure Chance! Selber Schuld, Ihr müsst jetzt einen Besuch von mir ertragen, oder einfach nach Bern kommen. In Bern könnte man dann in der Aare schwimmen oder einen Kebab essen...
Das letzte Mal schwamm ich mit Mathias in dieser Aare. Wir gingen zur selben Schule, arbeiteten beim Akon und als Müllmänner, haben einen coolen Film gedreht, sind viel gebikt und haben sonstigen Unfug getrieben. Das geht alles noch – super!

Mathias kam letzen Samstag zu mir nach Berlin, ein alter Schulfreund von mir, der wie alle anderen den Weg zu mir alleine suchen musste – auch er schlug sich durch und kam schlussendlich zu mir, wo wir erst mal zum Lohn flottes Bierchen zu Gemüte führen mussten. Wir tranken noch einige Biere und es sollte für diese Tage natürlich nicht unser letztes sein. Nun, der eine oder andere Drink, ein Weinchen und ein Schnäpschen war auch noch dabei. Wer hätte auch darauf gewettet, sahen wir am selben Abend doch noch Béat, den ehemaligen Warschauer, dem von Thomas ein schöner Empfang vorbereitet wurde, indem er vielleicht ein nicht so schönes, aber dennoch sympathisches Komitee organisierte. Dieses wurde dann auch noch zum Gepäcktragen missbraucht. Immerhin haben wir dann unsere Mägen mit Scharf, und was sonst noch in diesem Brot ist, gefüllt.

Über verschiedenste nette Dinge haben wir uns während diesem Essen unterhalten, waren wir ja auch eine internationale Truppe – ausser dass ein Deutscher noch gefehlt hat. Aber wir sind ja schon ziemlich erfahren mit diesen Nachbarn aus dem grossen Kanton, die einen aus Berlin und die anderen aus Zürich...

Ach ja, und Photos haben wir natürlich auch noch gemacht, aber die muss ich ja nicht beschreiben, da ich Euch davon selber bestens ein Bild machen könnt.

„Was tue ich jetzt noch hier in Berlin?“ mögt Ihr Euch vielleicht noch gefragt haben... Ich gebe Euch davon noch eine kurze Info: Meine Arbeit ist immer noch in Vorbereitung. Genau, diese über die moralische Erziehung und die Kinder-, respektive Menschenrechtsbildung. Es wäre wunderbar, wenn es mir gelänge eine Rohfassung davon bis kommenden Freitag fertig zu stellen. Sollte das funktionieren, so hätte ich noch eine, meine letzte Woche Zeit, meine vielen neuen Freunde noch ein letztes Mal als Berliner zu treffen. Auch ich gehe nämlich bald zurück in die Heimat und bezahle meinen Lebensunterhalt wieder mit Franken. Wird auch langsam Zeit, da der Euro ja verdammt hoch ist und mir der Gouda allmählich zum Hals raus hängt...

Wie dem auch sei, ich hoffe Ihr habt es bis hierhin ausgehalten oder einfach gescrollt. Sonst wäre es schade, aber erstaunlich, dass Ihr noch hier seid.

Allen eine wunderbare Nacht, einen wunderprächtigen Wochenstart und see you in another live brother!

Oh, fast hätte ich es vergessen: Solltet Ihr noch immer die Muse haben, so hört Euch hier die schönste Aufnahme vom Heidi an. Ihr könnt dabei ein bisschen dem Schweizerdeutsch lauschen und die brennenden Berge bewundern.

Schlaft gut Schlofol

































































* Da bin ich ja mal gespannt, was Ihr darüber denkt...

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28 Juni 2007

 

Daumen drücken!

Meine lieben Leute

Diejenigen, die hier lesen und es noch nicht wussten, sollten es seit diesem Beitrag mitbekommen haben...
Nun ist es soweit! Ich weiss zwar noch nicht, inwieweit ich Lukas' Emfpehlung wahrnehmen werde und die Alinghi auf ihrem Weg verfolge - bis jetzt auf jeden Fall noch kaum. Ich würde mich aber natürlich nicht nur freuen, wenn Roger Federer den Rekord von Björn Borg in Wimbledon egalisiert
(fünf Wimbledonsiege in Folge) und sich so die Basis für einen sechsten Sieg 2008 legen würde, sondern auch, wenn wir uns als Segelnation bestätigen könnten und diesen Neuseeländern zeigen, wo Bartli den Most holt! Ich bin überzeugt, dass uns das gelingen wird, denn schon Wilhelm Tell ist auf dem Urnersee fit geblieben, was er durch den Sprung auf die Tellsplatte eindrücklich bewiesen hat - also...
Damit Ihr und ich auf dem Laufenden bleiben können, habe ich links einen Link zu einem Live-Ticker des America's Cup der NZZ gesetzt...
Viel Spass dabei!

Bisu dö Berlää
moi




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23 Juni 2007

 

guter Schweizer?

Meine lieben Leute

Die Diskussion, ob ich nun ein guter oder ein schlechter Schweizer bin, könnt Ihr mit Euch alleine führen und allenfalls gerne bei mir nachfragen. Nur soviel: Ich nehme meine demokratischen Pflichten, also das sind ja eigentlich Privilegien, wahr, versuche immer abstimmen zu gehen und betrachte die direkte Demokratie als die Beste aller Demokratien.

Wie Ihr vielleicht wisst, gibt es am schönen Vierwaldstädtersee ein für die die Sschweizer Legende wichtiges Fleckchen Erde, das Rütli. Auf dieser Wiese haben sich drei wackere Eidgenossen (Werner Stauffacher von Schwyz, Walter Fürst von Uri und Arnold von Melchtal aus Unterwalden - andere Varianten ersetzten Fürst durch Wilhelm Tell) anno 1291 das Jawort gegeben. Dieses bestand aus dem gegenseitigen Versprechen, sich gemeinsam gegen fremde Mächte zu erwehren und sich gegenseitige Freiheit zuzugestehen. Bei Schiller lautet dies so:

Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,
in keiner Not uns trennen und Gefahr.
Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

Der Mythos
Die Tatsachen zeigen, dass die Schweiz damals ihren Anfang nahm, bis sie sich zur heutigen Form entwickeln konnte. Schon damals war sie ein Zweckbündnis und basierte auf dem gegenseitigen Versprechen sich untereinander zu helfen und treu zu sein.
Am 25. Juli 1940 ging General Guisan ein – für heutige Verhältnisse – enormes Risiko ein, als er alle höheren Offiziere der Schweizer Armee zum Rütlirapport versammelte. Auch heute finden auf dieser Wiese regelmässig militärische Anlässe, wie zum Beispiel Beförderungen oder Verabschiedungen von Swisscoy Soldaten statt – musste durfte ich doch auch schon mal im Tarnanzug an einem solche Anlass mein Alphorn blasen {Alphorn = guter Schweizer!!!}.
Also alles in allem handelt es sich bei diesem Platz quasi um die Plazenta Wiege der Eidgenossenschaft, die seit neuerer Zeit, ca. ab 1859 schon immer hohen Symbolwert besitzt!
Ja, es ist ein idyllisches Fleckchen Erde, mit Picknickwiese, Gasthaus, kleinem Museum, Dreiländerbrunnen und keinerlei Monumente!

[einen Tag später]

Es ist erstaunlich, was man einfach so zusammenschreiben kann und wenn man es anschliessend liest, staunt man jeweils selbst: nicht über den Inhalt, sondern über die Zusammenstellung und die damit praktizierte indirekte Kommunikation...
Eigentlich hätte dies ein grosser Beitrag werden sollen, doch bin ich jetzt quasi schon unterwegs zu einer Hochzeit und damit nicht mehr fähig, weiterzuschreiben.
Deshalb fasse ich mich jetzt kurz: Ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich diese Menschen, die am 1.August 2005 das Rütli so richtig in Beschlag genommen haben, zutiefst verachte. Sie treten die Demokratie mit Füssen, denn das ist nicht nur die uneingeschränkte Macht der Mehrheit des Volkes, vor allem gehört auch dazu, dass man Minderheiten hört und seien dies nur Bundesräte, die auf dem Rütli eine Ansprache halten... Die Feier des Nationalfeiertage weiss jemand, wer diese Seite betreibt? auf dem Rütli geriet daher 2006 – leider verständlicherweise – zum polizeistaatlichen kleinen Überwachungsanlass, mit Billetten, Personenkontrolle, Wegweisungen etc....
2007 stand die Feier auf der Kippe, da niemand (kein Kanton) die Sicherheitskosten bei der Einschiffung der Festgesellschaft auf die Schiffe übernehmen wollte – schade, der Kanton Nidwalden hätte grossartiges leisten können...
Zum Glück haben wir die momentane Bundespräsidentin Calmy-Rey, die von Anfang an sagte, sie wolle auf jeden Fall hinfahren. Und jetzt übernehmen Nicolas Hayek und Johann Schneider-Ammann die Kosten – mich freut’s! Das ist eine Faust in die Gesichter aller Radikaler... Und wenn die Feier nun jetzt von Privaten finanziert wird, spielt dies keine grosse Rolle: Bei der Kritik wird dabei vergessen, dass die Schweiz in verschiedenster Hinsicht von privaten Initiativen profitiert hat, insbesondere im Tourismusbereich, als irgendwelche Industrielle hirnrissige Ideeen verwirklicht haben, die heute kaum mehr realisierbar wären, aber noch immer grösste Bewunderung geniessen dies ist eine kleine Werbesession für die Porta Alpina... Auch das Rütli wurde auf nicht-staatliche Initiative den schweizer Bürgern zur Verfügung gestellt!

Wie dem auch sei, ich grüsse herzlichst und wünsche ein schönes Wochenende
moi

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28 März 2007

 

haha - wir wissen's

Meine lieben Leute

Als ob ich es nicht schon immer gewusst hätte - ich traute mich nur nicht, es zu sagen:



"Auf Alinghi dürfen wir alle zu Recht stolz sein. Denn die aussergewöhnlichen Leistungen, welche die America's Cup Champions auf hoher See beweisen, sind typisch für unser Land. Siegeswille, konsequentes Engagement und präzises Arbeiten sind entscheidende Werte, mit denen Schweizerinnen und Schweizer immer wieder weltweit Erfolge feiern. Wir unterstützen Alinghi, weil wir als global tätige Schweizer Bank [das ist zugleich die Quellenangabe] an die traditionellen Stärken unseres Landes glauben [und natürlich auch genügend Stutz haben - ha]."

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01 März 2007

 

bischdi wachä? - schweizer Schützen

Meine lieben Leute

Also manchmal frage ich mich echt, ob ich denn wirklich so vielbeschäftigt bin oder ob ich einfach keine Zeit habe... Habe schon versucht, mich mit Kaffee wach zu halten, doch hat der Magen rebelliert; RedBull hat nur für einen Nachmittag gereicht - war zu teuer; Kokain ist noch teurer und das will ich eigentlich nicht - obwohl das ja wirklich gut sein soll, um wach gehalten zu werden; Guaranasamen habe ich auch schon mal gegessen, doch ist das ein besserer Kaffeeersatz; mich ständig in die Hand beissen kann ich auch schon nicht mehr, da der Knochen langsam zum Vorschein kommt... Der Tag ist einfach zu kurz, man kann nicht ständig wach bleiben und ich schlaf doch so gerne: deshalb vertröste ich Euch mit dem versprochenen Beitrag auf ein anderes Mal - vielleicht morgen? Muss ja mal wieder was über Deutschland schreiben...
Dafür biete ich Euch wieder einmal ein schönes Videöli (Diminuitiv von Video) aus der Schweiz an und zwar über die schweizer Schiesskultur: Ihr müsst wissen, dass aufgrund der Wehrdienstpflicht fast jeder Mann in der Schweiz ein Gewehr zuhause hat - ich habe ein Waldhorn, ist eh die bessere Waffe - und einmal im Jahr das 'Obligatorische' schiessen muss.
Wie dem auch sei, schaut Euch das mal an - ich bekam zwar schon ein wenig Lust, auch mal wieder zu schiessen, doch bin ich eigentlich froh, meine Vaterlandsverteidigung rein akustisch absolvieren zu können - da gibt es auch nicht wirklich ein absolutes Alkoholverbot :-)
Bin gespannt auf Eure Meinung dazu...

Schaut hier (SF/28.2.2007Rundschau) - dauert 13min und ihr benötigt nur den RealPlayer.

Bis bald, seid gegrüsst und geküsst aus Berlin
moi

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