05 September 2008

 

Geldprobleme der AHV?

Hm, also manchmal komm ich mir schon ziemlich dumm vor, insbesondere wenn es um wirtschaftliche oder juristische Dinge geht. So zum Beispiel, als ich vorhin kurz in die Taschenstatistik 'Sozialversicherungen der Schweiz' 2008 reingeblickt habe.
Die AHV der Schweiz steht in schlechtem Licht, die Aussage, dass heute 30jährige wohl kaum mehr von der AHV profitieren werden können, ist salonfähig geworden. Vergleicht man jedoch die Einnahmen der AHV mit deren Ausgaben, so wird deutlich, dass die Situation wohl nicht so schlimm sein kann, fährt sie doch einen Gewinn ein (vgl. S. 4):
Beachtet man ausserdem, dass nicht nur ein finanzielles Plus vorhanden ist, sondern ebenso zum "zweiten Mal seit 1994 [... der] Grundsatz, dass die Kapitalreserve nicht unter den Betrag einer Jahresausgabe sinken darf", erfüllt ist (S. 5), so sieht die Situation eigentlich rosig aus, dass auch ich einmal eine AHV-Rente bekommen kann.

Aber Vorsicht, es ist dabei natürlich die Rentenhöhe zu beachten, so dass deutlich wird, dass die Situation, allein von der AHV abhängig zu sein, eben doch nicht sehr rosig aussieht (vgl. S. 4):



Ein Blick auf den tiefsten Mindestlohn in der Schweiz, die 2281.- CHF für Ungelernte in der Herstellung von Bekleidung und Pelzwaren, macht deutlich, dass ein Leben mit gut 2000.- CHF möglich sein muss.

Immerhin!

Leider bekommen jene mit den tiefsten Löhnen wohl auch die tiefsten AHV-Renten, jene mit den höchsten Renten beziehen wohl noch andere Altersrenten, zusammengespart im vergangenen Arbeitsleben...

Mal schauen was passiert, bis zu meiner Pensionierung wird es wohl noch eine schöne Weile dauern...

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30 März 2008

 

die Jugend und Onlinequer



Meine lieben Leute

Hier ist er, der Nachtrag zum letzten Post.
Wie aus jenem Zitat zu entnehmen ist, habe ich mich für kurze Zeit mit Jugendbewegungen beschäftigt, mit Revoltierenden, mit Hausbesetzern, mit jungen Schnöseln, mit Kulturkämpfern, oder einfach mit aktiven Menschen, die sich für ihre Ziele einsetzen... Es ist erstaunlich, handelt es sich dabei doch um ein Problem, das ständig wiederkehrt – oder gar nie verschwindet: Früher, als die Welt noch in Ordnung war, als die Erdbeeren noch nach Erdbeeren schmeckten, Twix noch Raider hiess, als noch niemand an der Mondlandung zweifelte, als man sich nach dem Sonntagsgottesdienst entweder im Löwen oder Bären zum Bier und Gespräch traf, als die Vorhänge noch eisern waren, – ja, früher, da war die Welt noch in Ordnung, alle waren zufrieden. Die Kinder waren still, gingen zur Schule und nach dem Abwasch ins Bett. Doch war man zufrieden? – wer weiss... Ist ja auch egal; das braucht einen eigentlich gar nicht zu kümmern, kann man doch immer über die Jungen ablästern, ihnen die Schuld für die eigene Unzufriedenheit in die Schuhe schieben – macht doch zufrieden, oder! Wurde das nicht schon zu jeder Zeit, bei unzähligen Gelegenheiten von so manchem getan? – und unter uns: Ist es nicht schön, über andere ablästern zu können, ihnen den Untergang der Gesellschaft in die Schuhe zu schieben? Also ich bin gerne schuldlos, wasche meine Hände in Unschuld, diese Jungen heutzutage, tststs – hehe...
Dieser Generationenkonflikt wird sich vermutlich niemals wirklich verziehen, es sei denn, die Jungen wären denn am Drücker und würden das Mordio und Gezeter der Alten mit der grade funkigsten Musik übertönen und die Unzufriedenheit wäre mindestens nicht mehr hörbar – hehe... (Ich frag ich, ob dieses zweimalige hehe berechtigt ist, deutet es doch darauf hin, dass ich mich beiden Seiten zuordne, je nach Interessenlage – hehe – aber wie lange noch? Mir grauts...)
Jetzt hab ich den Faden verloren ... genau ... ähm ... Sobald ich Menschen treffe, die sich unbedingt für eine Sache einsetzten, dafür mehr oder weniger angenehme Konsequenzen in Kauf nehmen, kann ich ein gewisses Gefühl von Bewunderung kaum unterdrücken. Handelt es sich dabei gar um Underdogs, die sich gegen ungerechte Behandlung, Diskriminierung oder Überheblichkeit zur Wehr setzen, sind die Sympathieverhältnisse klar. So auch letzthin, als in Stans mein alter Kindergarten besetzt wurde: Gemäss einem Interview in der Online-Zeitung für Nidwalden Onlinequer, wurden diese Jugendlichen nicht ernst genommen und besetzten daraufhin den Kindergarten – offenbar hat der Schulrat nur nach mehrmaligem Nachfragen mit fadenscheinigen Argumenten und doch eher informell (telephonisch) ein Gesuch zur Nutzung abgelehnt. Schade. Dabei ging es um die autonome Nutzung dieser Räumlichkeiten bis zu deren Abbruch, davon ausgehend, dass es in Stans keine Räumlichkeiten gibt, die abends genutzt werden könnten, ohne dass eine Konsumpflicht besteht. Vor einiger Zeit gab es das Spritzenhaus, vor längerer Zeit das Stägili... Letzteres wurde abgerissen, ersteres aufgrund von Nachtruhestörungen (zentraler im Dorf geht wohl nicht!?), Vandalismus (ja, ein Problem, aber mit der Schliessung nicht gelöst) und Drogen (wenn das denn wirklich ein Problem war (ich war zweidreimal da und abgesehen von Gras und Alkohol konnte ich keine anderen Drogen ausmachen), ist eine Schliessung doch keine wirkliche Handlungsmöglichkeit?) als Jugendzentrum geschlossen. Wen wundert’s, wenn Jugendliche Räumlichkeiten fordern, so lange sie selbst im Dorf nur ungern toleriert werden?
Damals in Zürich sah es natürlich ein bisschen anders aus, dem Opernhaus wurde ein Kredit von 60'000'000.- CHF zugesprochen, die Rote Fabrik dem Opernhaus vermietet und für die Jugendlichen und für die andere Kultur gab es keinen Platz. Dieser Kampf wurde mit dem Kampf gegen die Bünzlis und gegen die Betonwüste Zürich vereinigt. – Genau, das ist ein kleiner Werbebeitrag für Züri brännt, manchmal ein bisschen langatmig, aber als Zeitdokument durchaus sehenswert! Und damit es hier nicht noch wirrer wird, hör ich jetzt auf ;-)

p.s.
Den Leuten von blurbb und t.raumnot, die bei der Besetzung beteiligt waren, wünsche ich viel Erfolg bei ihrem Vorhaben, einen neuen Ort für Jugendliche zu schaffen! Zudem bedanke ich mich bei ihnen für die Inspiration zu untenstehender Quersicht aus dem Onlinequer (hoffentlich darf ich noch eine Weile für das Blättchen schreiben). Dank der Besetzung des Kindergartens inklusive einer Volxküche ist Stans einer Stadt wie Berlin zudem einiges ähnlicher geworden ;-)

p.p.s.
Quersicht im Onlinequer 6/2008:
Ist man mal für längere Zeit im Ausland, zum Beispiel in Luzern oder weiter, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Frage einen trifft, wie es sich in Nidwalden denn lebe, so auf dem Lande, inmitten von Steuerflüchtlingen und gefährlichen Flugzeugen, von denen man nie wisse, ob Geschosse nur zufällig oder mit Bedacht an ihren Tragflächen hingen. Das sei doch da, wo die Autobahn ins Tessin durchführe, wo der Loppertunnel in den Seelisbergtunnel münde.
Manchmal ist der Winterstau im Engelbergertal oder jener Shop in der Nähe der Autobahneinfahrt bekannt. Ansonsten scheint Nidwalden für Restschweizer ein schwarzer Fleck zu sein, respektive nicht viel mehr als ein grünes Stück Land zwischen Seen und Bergen, von Kühen befleckt.
Bevölkert sei es von «Chneblgrinden» aus den Alpen, die nur talwärts führen, weil gewisse Dinge eben ausschliesslich im Kantonshauptort Sarnen erledigt werden können.

Allerspätestens hier wird jeder «Chneblgrind» wie ich widersprechen, weiss doch jedes Kind den Hauptort Nidwaldens! Allein diese Verteidigung wäre ein bisschen plump und kann einfach richtig gestellt werden. Ist man dann grad dabei, so können die vorher gefallenen ignoranten Vorstellungen revidiert werden.

Nidwalden ist viel mehr als blosses Land mit schneller Strasse, finanzkräftigen Steuerzahlern und missbrauchten Firmen. Abschätziger Ignoranz gegenüber Nidwalden kann man seit dem 22. Februar aber auch urban entgegenhalten: An jenem Tag, an dem ein paar Jugendliche in Stans einen Kindergarten besetzt hatten und für alle kochten, verfügte Nidwalden über eine «Volxküche». Diese soziale Einrichtung, eine Errungenschaft der Hausbesetzerszene, bietet günstige Speisen für alles Volk, meist veganisch.
Leicht ist die urbane Charakteristik einer solchen «Volxküche» festzustellen, etwa bei Google: 130 Verweise, die meisten betreffen Städte, viele im Ausland, einige aber auch in der Schweiz, zum Beispiel Basel, Luzern – und eben NIDWALDEN!

Wir «Chneblgrinde» aus den Bergen kommen also aus einem Kanton, der nicht nur ländlich ist. Wir sind auch urban, mit Anschluss an die Welt, gleichzeitig mitten in der Natur. Es lebt sich gut hier, aller Ignoranz zum Trotz.


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20 März 2008

 

Jugendunruhen

"Es kommt hinzu, dass Schweigen häufig Ausdruck von Desinteresse und Apathie ist, die leicht zur Flucht in Drogen und andere Abhängigkeiten und Ersatzbefriedigungen beitragen können."

Zitat aus den Thesen zu den Jugendunruhen 1980 von der Eidgenössischen Kommission für Jugendfragen (S. 7, November 1980).

p.s.
dieses zitat wird bald in einen kontext eingeordnet und wurde von mir aufgefunden, nachdem ich von martin - danke - die thesen bekam, als ich ihm erzählte, endlich Züri brännt [= Zürich brennt] geschaut zu haben, den ich von dani - danke - bekam.

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18 Oktober 2007

 

wunderbar

Meine lieben Leute

Nach den vergangenen Querelen mit dem schwarzen Schaf, dem schwarzen Block und der SVP und den weiteren Akteuren hoffe ich, dass nun wieder Ruhe einkehrt. Ich stelle mir das in etwa so vor:
Momentan bin ich gerade dabei, Texte über die Berufsbildung in der Schweiz zu lesen. Ich bin erstaunt über die Aktualität dieser Texte, scheinen damals doch sehr ähnliche Themen diskutiert worden zu sein, wie zum Beispiel die wenigen Lehrlinge, das Ausnutzen der Lehrlinge, die Gefährdung des Marktes durch ausländische Produkte, Tradition vs. Innovation, ausländische Arbeiter und zu guter letzt noch die Art und Weise, wie ein Gesetz zur Berufslehre und Berufsbildung entwickelt werden sollte. Diese Stelle möchte ich Euch nicht vorenthalten:

"Die Schweiz ist ein demokratisches Staatswesen. Deren Gesetze werden nicht wie anderswo von oben herab diktiert, sondern unterliegen in letzter Instanz dem Volkswillen. Wir müssen bei allen Vorberatungen und Beschlüssen danach fragen, ob dieses oder jenes Postulat, das irgend ein Stand oder Beruf in seinem eigenen Interesse als sehr geboten erachtet, auch der Gesamtheit dienlich sei und ob es Aussicht hätte, beim Volksreferendum Gnade zu finden. Bei aller Anerkennung berechtigter Standes- oder Lokalinteressen müssen wird doch immer den Blick auf die Interessen und das Wohl der Gesamtheit des Volkes richten. Und gar oft sind auch innerhalb eines Standes [...] die Interessen des einen Berufes denjenigen eines andern diametral entgegengesetzt, so dass auch hier ein Mittelweg gesucht werden muss, der diese Interessen befriedigen kann, ohne die anderwärtigen zu verletzen. Aber allen es recht zu machen, allen zu nützen und zu helfen, ist unmöglich."
Dieser Ausschnitt stammt aus dem Heft Gewerbliche Zeitfragen, XXVIII aus dem Text Vorarbeiten des Schweizerischen Gewerbeverbandes für die Schweizerische Gewerbegesetzgebung: II. Entwurf eines Bundesgesetzes betreffend Berufslehre und Berufsbildung von 1918 (S. 21).

Klar, das Vokabular ist noch immer völkisch geprägt - es könnte ja auch mein Urgrossvater sein. Auf was es mir aber ankommt, ist der Mittelweg, damit die andern nicht verletzt werden... Schaue ich mir den
Vertrag mit dem Volk der SVP an, dann kann ich leider nichts von diesem Mittelweg erkennen zudem gehöre ich damit wohl nicht zum Volk - schade für das Volk ;-) und noch schlimmer: Es wurde gemäss meinen Kenntnissen von nicht gerade vielen Menschen (Politiker, Pressemenschen) auf den Mittelweg aufmerksam gemacht... Zudem hat sich der Gewerbeverband damals, im Gegensatz zu anderen, nicht angemasst, den richtigen Weg zu kennen und diesen auch gehen zu wollen... Das ist aber eine andere Sache und der Vertrag mit dem Volk hätte wohl noch mehr als einen Blogbeitrag verdient - vielleicht ein anderes Mal...
Ich hoffe, der Mittelweg wird wieder golden und das nationale, internationale und gesellschaftliche Interesse wird in Form eines
angemessenen Diskurs' in der Zukunft - auch während der nächsten Wahlen - wieder im Zentrum stehen...

Darum bin ich für ein
farbige Zukunft, auch wenn ich mich als scharzes Schaf outen muss...

Habt einen wunderbaren Tag
bisu

p.s.
ich bin noch immer am nachdenken und auf der suche nach ideen, wie ich mich daran am besten beteiligen könnte: wählen tu ich und bloggen auch ein bisschen :-)

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16 September 2007

 

weg

Bin weg und die andern wieder allein allein...
Und zwar bin ich hoffentlich bis Donnerstag hier:











Weitere Infos zu und das Bild von diesem schönen Plätzchen in den Churfirsten gibt es hier...

Bis denn dann

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02 August 2007

 

der Bierpreis - ein Vorteil?

Meine lieben Leute

Whow, habe heute Bier gekauft :-) und schön gestaunt:



Klar, es war aktion und es ist eines der billigsten Biere, aber doch gar nicht sooo schlecht. Zudem wird es in der Schweiz hergestellt (steht auf der Dose)... Nicht nur unter Studenten vielfach verbreitet, weil es seinen Zweck als isotonisches Getränk mit einem wunderbaren Nebeneffekt sehr gut erfüllt:
12 Liter Ankerbier kosten im Coop momentan 11.40 CHF, was nach heutigem "typischen Banknotenkurs" der Credit Suisse 7.29 Euro macht. Das billigste Bier Berlins fand ich in der Schlesischen Strasse: 60 Cent für einen halben Liter Schultheiss - das war aber nicht in einem Supermarkt...
Mein halber Liter hier kostet nun 47,5 Rappen, respektive 30,375 Cent... Whow... Was kostet denn eigentlich das billigste Bier in Deutschland? Weiss das jemand und könnte dies hier mitteilen?

Die folgende Frage wäre dann natürlich, ob dieser billige Bierpreis denn eigentlich gut ist - auf alle Fälle geniesse ich ihn grundsätzlich zwischendurch ganz gerne :-)

Beste Grüsse

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16 Juli 2007

 

Bilder sagen mehr als tausend Worte – ein Versuch*

Meine lieben Leute

Wie einige von Euch vielleicht wissen, hatte ich Anfang dieser Woche einen ganz netten Besuch bei mir zu Gast. Obwohl lange nicht mehr gesehen, ist es immer wieder erstaunlich, wie man sich mit alten Freunden offensichtlich versteht. Das kann man natürlich als Selbstbestätigung ansehen, dass man sich schon vor Jahren die richtigen Leute ausgewählt hat, dass es sich um einen grossartigen Menschen handelt oder aber, dass man sich einfach so gut versteht.
Geben wir doch einfach unseren Auras die Schuld und bewerten es als eine göttliche Gabe – danke Gott!

Nun, nachdem Herr H. am Samstag alleine den Weg zu meinem bescheidenen Heim gefunden hat, mussten wir natürlich erst einmal ein flottes Bierchen trinken. Es sollte unser erstes und letztes für die kommenden Tage sein, denn wie wir ja alle nur zu gut wissen, schadet Alkohol nicht nur der Leber, sondern dem ganzen Körper und gar dem Geist. Deshalb machten wir uns auf den Weg, um Béat vom Bahnhof abzuholen, der seinen Erasmusaufenthalt in Warschau beendet hat. Sein Gepäck stellte sich dann gar nicht als so schwer heraus, weshalb wir aber doch nicht schneller zu unserem verdienten Döner kamen, aber wir haben es geschafft.
Während wir dann so assen unterhielten wir uns nicht nur über unser tropfendes Essen, das einige Hosenbeine in Mitleidenschaft zog, sondern auch über den Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit. Natürlich kamen wir zu keinem sinnvollen Schluss, da am Tisch eine Polin und drei Schweizer sassen, die sich – nicht immer politisch
ganz korrekt – über die Deutschen ausliessen, dabei das β erheblich in Mitleidenschaft zogen oder sich einfach mit einem verletztem und einem lächelnden Auge über die berliner deutschen, im Dienstleistungsbereich tätigen, freundlichen Menschen unterhielten.

Nun, eigentlich kann ich jetzt gar nicht mehr so viel darüber schreiben, Ihr könnte Euch ja selber ein Bild davon machen.

Eine Sache sei hier noch erwähnt, nämlich der Link auf der linken Seite: Der Bert ist nun nämlich kein Berliner mehr, aber bis auch ich nach Hause (habe im Moment ganz viele davon) gehe, soll er es mindestens auf dieser Seite noch schriftlich bleiben. Diesen Freitag ging er nach Hause und obwohl ich ihn gegen Ende dieses Semesters nicht mehr so häufig sah, war es doch eine jener Menschen, die mir ans Herz gewachsen sind. Seien es seine Theateraktivitäten, seine Hilfeleistungen für meinen Laptop oder einfach die geführten Gespräche – ich werde es vermissen. Macht es doch wie ich und schaut doch mal vorbei, was er so tut. Zudem wurde auch mir mein baldiger Abschied wieder ein bisschen bewusster und dazu einfach: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – hat unser ehemaliger Rektor an meinem Gymnasium einmal erzählt –, und sei es auch ein Neuanfang...

Schon mehr als eine Woche ist es her, als Mathias mich besuchte. In diesem Semester war er mein einziger Besucher und ich sage Euch dazu nur: Ihr hattet Eure Chance! Selber Schuld, Ihr müsst jetzt einen Besuch von mir ertragen, oder einfach nach Bern kommen. In Bern könnte man dann in der Aare schwimmen oder einen Kebab essen...
Das letzte Mal schwamm ich mit Mathias in dieser Aare. Wir gingen zur selben Schule, arbeiteten beim Akon und als Müllmänner, haben einen coolen Film gedreht, sind viel gebikt und haben sonstigen Unfug getrieben. Das geht alles noch – super!

Mathias kam letzen Samstag zu mir nach Berlin, ein alter Schulfreund von mir, der wie alle anderen den Weg zu mir alleine suchen musste – auch er schlug sich durch und kam schlussendlich zu mir, wo wir erst mal zum Lohn flottes Bierchen zu Gemüte führen mussten. Wir tranken noch einige Biere und es sollte für diese Tage natürlich nicht unser letztes sein. Nun, der eine oder andere Drink, ein Weinchen und ein Schnäpschen war auch noch dabei. Wer hätte auch darauf gewettet, sahen wir am selben Abend doch noch Béat, den ehemaligen Warschauer, dem von Thomas ein schöner Empfang vorbereitet wurde, indem er vielleicht ein nicht so schönes, aber dennoch sympathisches Komitee organisierte. Dieses wurde dann auch noch zum Gepäcktragen missbraucht. Immerhin haben wir dann unsere Mägen mit Scharf, und was sonst noch in diesem Brot ist, gefüllt.

Über verschiedenste nette Dinge haben wir uns während diesem Essen unterhalten, waren wir ja auch eine internationale Truppe – ausser dass ein Deutscher noch gefehlt hat. Aber wir sind ja schon ziemlich erfahren mit diesen Nachbarn aus dem grossen Kanton, die einen aus Berlin und die anderen aus Zürich...

Ach ja, und Photos haben wir natürlich auch noch gemacht, aber die muss ich ja nicht beschreiben, da ich Euch davon selber bestens ein Bild machen könnt.

„Was tue ich jetzt noch hier in Berlin?“ mögt Ihr Euch vielleicht noch gefragt haben... Ich gebe Euch davon noch eine kurze Info: Meine Arbeit ist immer noch in Vorbereitung. Genau, diese über die moralische Erziehung und die Kinder-, respektive Menschenrechtsbildung. Es wäre wunderbar, wenn es mir gelänge eine Rohfassung davon bis kommenden Freitag fertig zu stellen. Sollte das funktionieren, so hätte ich noch eine, meine letzte Woche Zeit, meine vielen neuen Freunde noch ein letztes Mal als Berliner zu treffen. Auch ich gehe nämlich bald zurück in die Heimat und bezahle meinen Lebensunterhalt wieder mit Franken. Wird auch langsam Zeit, da der Euro ja verdammt hoch ist und mir der Gouda allmählich zum Hals raus hängt...

Wie dem auch sei, ich hoffe Ihr habt es bis hierhin ausgehalten oder einfach gescrollt. Sonst wäre es schade, aber erstaunlich, dass Ihr noch hier seid.

Allen eine wunderbare Nacht, einen wunderprächtigen Wochenstart und see you in another live brother!

Oh, fast hätte ich es vergessen: Solltet Ihr noch immer die Muse haben, so hört Euch hier die schönste Aufnahme vom Heidi an. Ihr könnt dabei ein bisschen dem Schweizerdeutsch lauschen und die brennenden Berge bewundern.

Schlaft gut Schlofol

































































* Da bin ich ja mal gespannt, was Ihr darüber denkt...

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28 Juni 2007

 

Daumen drücken!

Meine lieben Leute

Diejenigen, die hier lesen und es noch nicht wussten, sollten es seit diesem Beitrag mitbekommen haben...
Nun ist es soweit! Ich weiss zwar noch nicht, inwieweit ich Lukas' Emfpehlung wahrnehmen werde und die Alinghi auf ihrem Weg verfolge - bis jetzt auf jeden Fall noch kaum. Ich würde mich aber natürlich nicht nur freuen, wenn Roger Federer den Rekord von Björn Borg in Wimbledon egalisiert
(fünf Wimbledonsiege in Folge) und sich so die Basis für einen sechsten Sieg 2008 legen würde, sondern auch, wenn wir uns als Segelnation bestätigen könnten und diesen Neuseeländern zeigen, wo Bartli den Most holt! Ich bin überzeugt, dass uns das gelingen wird, denn schon Wilhelm Tell ist auf dem Urnersee fit geblieben, was er durch den Sprung auf die Tellsplatte eindrücklich bewiesen hat - also...
Damit Ihr und ich auf dem Laufenden bleiben können, habe ich links einen Link zu einem Live-Ticker des America's Cup der NZZ gesetzt...
Viel Spass dabei!

Bisu dö Berlää
moi




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23 Juni 2007

 

guter Schweizer?

Meine lieben Leute

Die Diskussion, ob ich nun ein guter oder ein schlechter Schweizer bin, könnt Ihr mit Euch alleine führen und allenfalls gerne bei mir nachfragen. Nur soviel: Ich nehme meine demokratischen Pflichten, also das sind ja eigentlich Privilegien, wahr, versuche immer abstimmen zu gehen und betrachte die direkte Demokratie als die Beste aller Demokratien.

Wie Ihr vielleicht wisst, gibt es am schönen Vierwaldstädtersee ein für die die Sschweizer Legende wichtiges Fleckchen Erde, das Rütli. Auf dieser Wiese haben sich drei wackere Eidgenossen (Werner Stauffacher von Schwyz, Walter Fürst von Uri und Arnold von Melchtal aus Unterwalden - andere Varianten ersetzten Fürst durch Wilhelm Tell) anno 1291 das Jawort gegeben. Dieses bestand aus dem gegenseitigen Versprechen, sich gemeinsam gegen fremde Mächte zu erwehren und sich gegenseitige Freiheit zuzugestehen. Bei Schiller lautet dies so:

Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern,
in keiner Not uns trennen und Gefahr.
Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

Der Mythos
Die Tatsachen zeigen, dass die Schweiz damals ihren Anfang nahm, bis sie sich zur heutigen Form entwickeln konnte. Schon damals war sie ein Zweckbündnis und basierte auf dem gegenseitigen Versprechen sich untereinander zu helfen und treu zu sein.
Am 25. Juli 1940 ging General Guisan ein – für heutige Verhältnisse – enormes Risiko ein, als er alle höheren Offiziere der Schweizer Armee zum Rütlirapport versammelte. Auch heute finden auf dieser Wiese regelmässig militärische Anlässe, wie zum Beispiel Beförderungen oder Verabschiedungen von Swisscoy Soldaten statt – musste durfte ich doch auch schon mal im Tarnanzug an einem solche Anlass mein Alphorn blasen {Alphorn = guter Schweizer!!!}.
Also alles in allem handelt es sich bei diesem Platz quasi um die Plazenta Wiege der Eidgenossenschaft, die seit neuerer Zeit, ca. ab 1859 schon immer hohen Symbolwert besitzt!
Ja, es ist ein idyllisches Fleckchen Erde, mit Picknickwiese, Gasthaus, kleinem Museum, Dreiländerbrunnen und keinerlei Monumente!

[einen Tag später]

Es ist erstaunlich, was man einfach so zusammenschreiben kann und wenn man es anschliessend liest, staunt man jeweils selbst: nicht über den Inhalt, sondern über die Zusammenstellung und die damit praktizierte indirekte Kommunikation...
Eigentlich hätte dies ein grosser Beitrag werden sollen, doch bin ich jetzt quasi schon unterwegs zu einer Hochzeit und damit nicht mehr fähig, weiterzuschreiben.
Deshalb fasse ich mich jetzt kurz: Ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich diese Menschen, die am 1.August 2005 das Rütli so richtig in Beschlag genommen haben, zutiefst verachte. Sie treten die Demokratie mit Füssen, denn das ist nicht nur die uneingeschränkte Macht der Mehrheit des Volkes, vor allem gehört auch dazu, dass man Minderheiten hört und seien dies nur Bundesräte, die auf dem Rütli eine Ansprache halten... Die Feier des Nationalfeiertage weiss jemand, wer diese Seite betreibt? auf dem Rütli geriet daher 2006 – leider verständlicherweise – zum polizeistaatlichen kleinen Überwachungsanlass, mit Billetten, Personenkontrolle, Wegweisungen etc....
2007 stand die Feier auf der Kippe, da niemand (kein Kanton) die Sicherheitskosten bei der Einschiffung der Festgesellschaft auf die Schiffe übernehmen wollte – schade, der Kanton Nidwalden hätte grossartiges leisten können...
Zum Glück haben wir die momentane Bundespräsidentin Calmy-Rey, die von Anfang an sagte, sie wolle auf jeden Fall hinfahren. Und jetzt übernehmen Nicolas Hayek und Johann Schneider-Ammann die Kosten – mich freut’s! Das ist eine Faust in die Gesichter aller Radikaler... Und wenn die Feier nun jetzt von Privaten finanziert wird, spielt dies keine grosse Rolle: Bei der Kritik wird dabei vergessen, dass die Schweiz in verschiedenster Hinsicht von privaten Initiativen profitiert hat, insbesondere im Tourismusbereich, als irgendwelche Industrielle hirnrissige Ideeen verwirklicht haben, die heute kaum mehr realisierbar wären, aber noch immer grösste Bewunderung geniessen dies ist eine kleine Werbesession für die Porta Alpina... Auch das Rütli wurde auf nicht-staatliche Initiative den schweizer Bürgern zur Verfügung gestellt!

Wie dem auch sei, ich grüsse herzlichst und wünsche ein schönes Wochenende
moi

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05 Juni 2007

 

Neuigkeiten

Meine lieben Leute

Gerade gesehen bei GMX... Das sind ja Neuigkeiten, die die Politik wieder ein bisschen menschlicher und damit lasterhafter zu machen scheinen ;-)

5.6.2007_auf_GMX

Beim Überlegen allfälliger schweizer Parallelen, kam mir einzig Giuliano Bignasca von der Lega dei Ticinesi in den Sinn. Auch immer mal wieder für Amusements und Überraschungen gut, so zum Beispiel Kokainkonsum, Schüsse in die Luft nach Wahlerfolgen, kreative Aktionen, die Weigerung, das Rauchverbot zu verfolgen und der Kampf dagegen, usw. - eigentlich sympathisch! Oder?

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17 Mai 2007

 

Nachtrag zum letzten Post

Meine lieben Leute

Vielleicht habt Ihr das bemerkt, aber aufgrund der damals fortgeschrittenen Zeit ist der letzte Post nur halb so gross geworden, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Vielleicht kann ich dieses Defizit nun überwinden und ihn mindestens zu einem Dreiviertel erweitern ;-)

Nun, als erstes will ich natürlich meine charmante Begleitung erwähnen, die mich nicht nur an den Wannsee begleitet hat, wo wir uns ein bisschen gebräunt hatten, neben wachturmlesenden jungen Menschen, sich kraftstrotzdend photographieren lassenden jungen, sich vor Kameras präsentierenden Männern und die Kinder zurechtweisenden älteren biertrinkenden, vor allem bleichen Männern; auch im Zoo war ich ja natürlich nicht alleine - wie hätt ich denn nur die 20minütige Wartezeit, um Knut zu sehen, überbrückt?


Ich bedanke mich an dieser Stelle für die nette schweizerische freundinliche Begleitung! x

jaja, das war im winter

Neben dem onanierenden Orang-Utan gab es noch eine weitere interessante Gegebenheit im Zoo, die mich als Anwohner des Vierwaldstättersees einerseits erstaunte und andererseits sehr neugierig machte. Es ist diese Karte des Zoos mit einem unscheinbaren wohlgeformten See: Zurück in Nidwalden, am schönsten See, werde ich mich vermutlich als erstes auf die Suche nach diesen Bonobos machen, wohnen sie doch offenbar nicht gerade weit von mir - das liegt dann so ungefähr auf der Höhe von Beckenried oder Emmetten:
Wie das halt so ist, wollten wir natürlich noch diese sehen - kenne die ja nur aus dem Biologieunterricht. Es waren diese kichernden Momente, die dummen Sprüche, die peinlich berührte und sichtlich genervte Lehrerin, die vermutlich kaum mehr im Unterricht einen solchen Film gezeigt hat ;-), die mir die Bonobos im Gedächtnis erhalten haben. Ja - ich geb's ja zu - natürlich deren Weise, wie sie nicht nur mit Konflikten umgehen...

Weiter stellt das Gebiss des Löwen keine Gefahr dar:


Alles in allem kann ich den berliner Zoo empfehlen, er ist sehr gut und es gibt einges zu sehen! Klar, kann man über Sinn und Unsinn eines Zoos diskutieren, doch sei das an dieser Stelle einmal unter den Teppich gekehrt. Man kann Tickets für das Aquarium und den Zoo kaufen, oder aber nur für eines von beidem, was meiner Meinung nach reicht, denn beginnt man erst mal im Zoo ein bisschen rumzugehen, so reicht das für einen Durchschnittsspaziergänger bei weitem, insbesondere bei schönem Wetter...

Nun denn, auf bald im Zoo
moi

p.s.
also die bonobos lassen mir keine ruhe: es gibt ja schon diese schlangen (sind es würfelnattern) am lopper, die da eigentlich nicht hingehören und jetzt sind noch die bonobos nachgezogen - wo führt denn das noch hin?

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08 Mai 2007

 

Meldung des Tages

Meine lieben Leute

So, bevor es bald einmal wieder einen etwas längeren Eintrag geben sollte - hier die neuste Nachricht aus meinem Familienleben:

Einer meiner letzten Besuche wird bald ein Geschwisterchen bekommen und die Täter wiederum vermutlich für schuldig befunden... Man munkelt, dass sich die ganze Geschichte in Berlin zugetragen haben soll, was mich natürlich sehr freuen würde, da auch meine Wenigkeit das ihre dazu beigetragen hätte*...

Wie dem auch sei, weiter so; ich glaub der Pädagog wird eitel Freude haben...

In diesem Sinne beste Grüsse aus Berlin


*
Nachtrag:
Und damit auch der Pöschtler nicht in Frage kommt...

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11 März 2007

 

Berlin vs. Buochs/Beckenried

Meine lieben Leute

A small unserious competition between Berlin and Buochs/Beckenried (NW - CH): Votes can be posted as a comment (below)...

Berlin; view from Main Station to Alexanderplatz; 5.3.2007, 06:15...
Lake Lucerne; view from Buochs (NW - CH), near Motel Postillion, to Brunnen (SZ - CH); 7.3.2007, 17:45...
Beckenried (NW - CH) and Lake Lucerne with Mount Bürgenstock, Mount Rigi and Weggis (LU - CH); 7.3.2007, 19:15...

Have a nice day!
moi

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18 Februar 2007

 

Heimweh - Schmutziger Donnerstag

Meine lieben Leute

Vor einiger Zeit habe ich geschrieben, was ich denn wohl in Deutschland, respektive in Berlin am meisten vermisse. Damals schrieb ich über die Berge (also hier).
Jetzt, vor wenigen Tagen habe ich wieder einmal meine geliebte Tagesschau geschaut, mein Nabel zur Heimat, zu meiner Herkunft. Nicht dass ich ein Heimwehmensch bin, neineinein, hatte ich doch schon von meinen ersten Lagern an meine Eltern schockiert, als sie auf die Frage an die Leiter, ob dieser Junge denn wohl Heimweh habe, jeweils ein kurzes, beinahe forsches "nein" erhielten... Ich kann mich wirklich nicht erinnern, von irgendwelchen Betreuern mit billigen Placebo an der Stange gehalten worden zu sein. Ich war schon als kleiner Junge ein richtiger Mann - bwoahhh!
Ich glaube nun ein erstes Mal ein wenig Heimweh verspürt zu haben: Eigentlich traue ich mich den Grund fast nicht auszusprechen, da es in den Ohren nicht fasnächtlich veranlagter Menschen wohl wie Hohn klingt. Ein jeder solcher würde mir vermutlich derartige Medienberichte (z.B. SF/10vor10/16.2.2007) mit jugendlichen Alkoholleichen entgegenhalten. Ich würde mich Ihnen aber entgegenstellen und sagen, dass es sich bei der fünften Jahreszeit einfach um die schönste kürzeste Jahreszeit handelt, die es gibt!
Nun, mein Heimweh wurde ausgelöst durch diesen Fernsehbeitrag der Tagesschau (SF/Tagesschau/15.2.2007) zum Schmutzigen Donnerstag in Luzern (dabei sei natürlich nur am Rande erwähnt, dass für jeden Touristen die Luzerner oder Basler Fasnacht sehr sehenswert ist, wohingegen die Stanser Fasnacht das alles übertrumpft, ist sie doch die beste und überhaupt einfach wunderbarste und nicht zu toppen und überhaupt - vom Rest der Schweiz natürlich ganz zu schweigen und so weiter... Jawohl!). Wehmütig schaute ich mir die Bilder an und verspürte eine reisserische Lust auf einen Kaffee mit Schnaps, die ich mir natürlich sofort gestillt habe :-)

Seht sie Euch an, die Fasnacht - oder mindestens einen Beitrag davon - , die einen richtigen Mann (bwoahhh!) wieder zu einem kleinen Jungen machen kann.


Liebste Grüsse aus Berlin

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21 November 2006

 

by the way

my nephew: he's cute, isn't he? and still fresh ;-) (1.6.2005)
Ist er mir nicht ähnlich?!

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